Verbraucher

Man würde nicht vermuten, dass der Naturlandhof Heinzler einer der größten Bio-Geflügelbetriebe Baden-Württembergs ist. Geradezu idyllisch sieht das Freiland aus, in dem die Puten im Schatten des Holunders dösen.

Ursprünglich wurden die Sträucher zur artgerechten Gestaltung angepflanzt. Seit kurzem aber liefern sie den Rohstoff für neue Produkte und sind zum zweiten Standbein geworden.

Auf dem Naturland Schäferhof von Angelika und Wendelin Drude gibt es seit 2009 sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap – seitdem ist der Familienbetrieb in Welda Kreis Höxter eine externe Arbeitsförderstätte des LWL-Wohnverbundes Marsberg. Träger der Einrichtung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Soziale Schäferei passt besonders gut in das Arbeitsumfeld von Landschaftspflege, Lämmermast und – ganz neu -–- Schafmilcherzeugung.

Als Amadé „Mogli“ Billesberger 2007 den Betrieb von seinem Vater gepachtet hatte, wusste noch keiner, wie vielseitig sich der Hof in den nächsten Jahren entwickeln würde.

Vorher wurden die Flächen noch von konventionellen Nachbarn bearbeitet, aber für den jungen Betriebsleiter war sofort klar: Er wird den Hof wieder bewirtschaften – und zwar ökologisch!

Der Bio Bauernhof Brehm ist seit Generationen in Familienhand. Im Jahr 2001 erfolgte die Umstellung auf ökologischen Landbau. Seither ist der Hof Naturland zertifiziert. Noch vor einigen Jahren reichte das Sortiment von „Artischocken bis Zwiebeln“.

Heute hat sich der Betrieb auf den Anbau von Meerrettich, Wasabi und Kartoffeln spezialisiert. Insgesamt werden 50 Hektar bewirtschaftet, davon sind 43 Hektar Ackerland der Rest Grünland. Außerdem gibt es noch eine Mutterkuhherde, deren Mist für die Düngung von Meerrettich und Wasabi verwendet wird.

Markenzeichen des im Jahr 1991 gegründeten Unternehmens war von Anfang an die Umstellung des gesamten Landwirtschaftsbetriebes der alten LPG Vachdorf auf ökologischen Landbau und damit das Einschlagen völlig neuer Wege bei der Schaffung alternativer Produktionsstrukturen in der Landwirtschaft.

Ziel war es dabei, in unserem wirtschaftlich benachteiligtem Naturraum standortgerecht zu produzieren, nachhaltig und naturnah zu wirtschaften,

Das Rindergut Apenburg liegt inmitten der Altmark im Nordwesten von Sachsen-Anhalt. Durchzogen von Bachläufen, Mischwäldern, Wiesen und Ackerflächen gehört die Region zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Deutschlands.
1993 übernahm der heutige Besitzer Paul-Werner von der Schulenburg den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Familie und wirtschaftet seitdem ökologisch.

Die Agrargenossenschaft Großzöbern liegt im sächsischen Vogtland zwischen Plauen und Hof. Die über 1200 Hektar große Betriebsfläche erstreckt sich über mehrere Dörfer. 2001 stellte der Betrieb auf ökologischen Landbau um und schloss sich dem Naturland-Verband an.
Schwerpunkte sind die Milchviehhaltung und die Marktfruchtproduktion. Ein weiterer Produktionszweig ist die Saatgutvermehrung. Daneben wird eine Biogasanlage zur Energieerzeugung betrieben.

Das Naturland-Weingut Seck liegt im Herzen des Weinanbaugebietes Rheinhessen, 25 Kilometer südlich von Mainz, im Weindorf Dolgesheim, wo seit über 1.200 Jahren Wein angebaut wird.
Das moderne Weingut am Dorfrand wurde 2007 auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt.

Als Integrationsbetrieb bietet der Hof 27 Mitarbeitern mit Behinderungen in der ökologischen Landwirtschaft oder in den nachgeordneten Aufgabenfeldern einen Arbeitsplatz. Der Naturland Betrieb hält Zucht- und Mastschweine, eine kleine Mutterkuhherde und circa 500 Legehennen.

Neben den sechs betriebseigenen Pferden, die unter anderem zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, wird eine von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung anerkannte Pensionspferdehaltung betrieben.

Maria und Martin Büning kauften 1990 den landwirtschaftlichen Betrieb im nördlichen Münsterland. Der in einer parkähnlichen Landschaft liegende Gutshof wird nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet.
Die Bünings halten verschiedene Haustierrassen zur Fleischerzeugung. Einige davon zählen zu bedrohten Rassen, die der Betrieb als so genannter „Arche-Hof“ züchtet und vor dem Aussterben schützen will.