EU Flagge 250Die Öko-Branche in Deutschland fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ab 2020. Einen entsprechenden Vorschlag hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zusammen mit den großen Öko-Verbänden erarbeitet. zentrales Element des Vorschlags ist ein neues Nachhaltigkeitsmodell für die künftige Verteilung der Agrarförderung ab 2020.

„Es geht um eine faire Partnerschaft zwischen Bauern und Gesellschaft, in der öffentliche Gelder tatsächlich auch für öffentliche Leistungen verwendet werden“, erläutert Naturland Präsident Hubert Heigl die Zielrichtung des Modells, an dessen Entwicklung auch Naturland maßgeblich mitgewirkt hat.

Neues Projekt der Naturland Zeichen GmbH in Kooperation mit den Bio-Städten

Bio Fisch in der Mittagspause WebsiteImmer mehr Menschen sind zur Mittagszeit auf die Kantine angewiesen, wenn sich in der Nähe der Arbeitsstätte weder Restaurants noch Geschäfte befinden. Ökologische Lebensmittel bekommen durch Kantinen und deren Großküchen eine besondere Chance für den Absatz. Vielfach setzen Kantinen bereits ausgewählte ökologische Produkte ein. Bio-Fisch spielt aber bisher kaum eine Rolle, obgleich der Bio-Fisch in vielerlei Hinsicht eine interessante Alternative zum Fleisch ist.

Projekt zur Verbesserung des Tierschutzes bei Betäubung und Schlachtung

Projekt Betuben und Schlachten 250

Schonender Umgang mit Tieren hat in der ökologischen Teichwirtschaft einen besonders hohen Stellenwert. Das bezieht das Schlachten mit ein. Naturland, als wichtigster Standard für ökologische Aquakultur, hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover Handlungsempfehlungen für die Praxis erarbeitet.

Das Projekt zur Verbesserung des Tierschutzes bei Betäubung und Schlachtung wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz als Teil der Tierwohl-Initiative „Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl“ des Bundesministerium Ernährung und Landwirtschaft - BMEL durchgeführt. Die Zusammenarbeit der TiHo Hannover und Naturland schließt die Lücke zwischen Forschung und Praxis.

Öko-Versuchsbetrieb Waldhof der Hochschule Osnabrück jetzt Naturland zertifiziert

HS Osnabrueck 250Der Öko-Versuchsbetrieb Waldhof der Hochschule Osnabrück ist ab sofort Mitglied beim Öko-Verband Naturland. Ziel des Beitritts ist eine stärkere Vernetzung von Agrarforschung und landwirtschaftlicher Praxis. Auf dem Waldhof werden die Hochschule und Naturland gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) aktuelle Fragestellungen der Pflanzenproduktion bearbeiten.

Das praxisorientierte Versuchswesen (7 Hektar) auf dem Waldhof bildet solche aktuellen Fragestellungen des ökologischen Landbaus ab. Die Palette reicht von Untersuchungen zu Anbaustrategien ausgewählter Kulturpflanzen (z.B. Kartoffeln, Soja) über Sortenmischungen zur Verbesserung der Backqualität bis hin zum Einfluss des Mischfruchtanbaus auf die Brauqualität von Sommergerste.

Gleich zwei internationale Öko-Weinpreise beweisen: Naturland Winzer erzeugen Weine auf Spitzen-Niveau. Bei den diesjährigen Öko-Weinwettbewerben "Amphore" und dem "internationalen bioweinpreis" holten Naturland Weine in mehreren Kategorien Gold, Silber und Bronze.

Beim Wettbewerb "Amphore" in Paris konnten die Naturland Weingüter am Stein sowie Sander überzeugen. Beim internationalen bioweinpreis wurden Weine der Naturland Weingüter Bausewein, Forsthof und Schlossgut Hohenbeilstein ausgezeichnet.

Besuch GIC klein Am Dienstag, den 25. Juli, besuchte eine Gruppe von 25 Vertretern, Managern und Partnern der Grünen Innovationszentren die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Naturland arbeitet bislang mit dem Grünen Innovationszentrum in Kamerun an der Umstellung einer Kakao-Kooperative.

Die Zentren sind ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie zielen darauf ab, die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigung und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln in den ländlichen Zielregionen durch Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu steigern. Die Zentren fördern die Einführung und Verbreitung von Innovationen entlang verschiedener Wertschöpfungsketten - vom Feld bis auf den Teller.