Verbraucher

Etwas außerhalb von Gera liegt der Landwirtschaftsbetrieb der Familie Ullrich. Es ist ein breit aufgesellter Gemischtbetrieb mit einer Vielzahl verschiedener Produkte, die zum Teil direkt vermarktet oder auch an verschiedene Bio-Verarbeiter geliefert werden.

Auf zwei Standorten halten die Ullrichs rund 13.000 Legehennen. Dazu kommen 50 Rinder sowie verschiedene Arten Mastgeflügel.

Seit Frühjahr 2013 baut der Bauer und gelernte Landwirt Christian Heymann auf einer gepachteten Landfläche in Gatow Obst, Gemüse und Kräuter an.

Beim Anbau kommen auch alte Gemüsesorten zum Einsatz. In der eigenen Schauölmühle werden regionale Ölsaaten verarbeitet.

Eiwels Biobauernhof ist ein nordhessischer Familienbetrieb mit Ackerbau, Grünland, artgerechter Tierhaltung sowie eigenständiger Verarbeitung und Vermarktung.

Seit 2001 wird der Betrieb von Stefan Itter nach den Richtlinien von Naturland geführt.

Florian Reiter vom Chiemgauhof Locking hat sich auf die Haltung und Züchtung alter Haustierrassen spezialisiert. Auf dem Hof leben heute Schwäbisch-Hällische Schweine und Les Bleus-Hühner.

Vor allem die Zweinutzungshühner Les Bleus werden gut vermarktet, entweder vom eigenen Hof oder in Bio-Läden in der Umgebung.

In der Justizvollzugsanstalt Laufen-Lebenau arbeiten jugendliche Strafgefangene im Naturland Betrieb, versorgen Tiere, pflegen Naturschutzflächen und lernen den Umgang mit Maschinen.

Durch die regelmäßige und auch anstrengende Arbeit üben sie Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Respekt vor anderen Lebewesen.

Familie Grampp hatte sich vor etwa zwei Jahren für zwei außerordentlich große betrieblichen Veränderungen entschieden: die Umstellung von konventioneller zu ökologischen Wirtschaftsweise und die Umstellung des Betriebsschwerpunktes von Milchvieh- zu Öko-Legehennenhaltung.   

Nach Aufgabe des alten Milchviehbetriebs dient nun ein Stall mit Platz für 9.000 Legehennen als wirtschaftliche Grundlage für die Kulmbacher Familie in Oberfranken.

In der Naturland Gärtnerei und Landwirtschaft Regens-Wagner Hohenwart arbeiten Menschen mit und ohne Handicap sowie Auszubildende. Sie produzieren Lebensmittel und Energie zur Selbstversorgung und zum Verkauf. Diese Arbeitsplätze bieten eine gesunde Beschäftigung im Freien und die Möglichkeit, Verantwortung für Pflanzen und Tiere zu übernehmen.

Seit 2005 ist die Landwirtschaft Mitglied bei Naturland, seit 2010 auch die Gärtnerei. In dieser Zeit erfolgte nicht nur die Umstellung zum Öko-Landbau und die Modernisierung von Landwirtschaft und Gärtnerei, sondern es wurden darüber hinaus auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen.

Das Sauerland (Nordrhein-Westfalen) ist aufgrund seiner klimatischen und topographischen Lage in Deutschland traditionell eine der wichtigsten Regionen für die Produktion von Weihnachtsbäumen in Plantagen.

Der Forstbetrieb von Gregor Kaiser, bewachsen vor allem mit Waldflächen und Naturland zertifizierten Kulturflächen für ökologische Weihnachtsbaumproduktion, liegt bei Lennestadt-Oberelspe (Süd-Sauerland).

Der Betrieb von Heinrich und Peter Blank liegt an der nord-östlichen Grenze des Bodensee-Obstanbaugebietes. Im Herbst 1993 haben sie sich entschieden, ihren zuvor konventionellen Obstanbau auf biologische Anbauweise umzustellen.

Die Betriebsfläche steigerte sich in der Zwischenzeit auf mehr als 20 Hektar.

Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Asbacherhof befindet sich am Rande des Nördlinger-Rieses auf der Monheimer Alb, dem Grenzgebiet zwischen schwäbischer und fränkischer Alb.

Hier ist vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit eingeschlagen. Die Böden rund um den Asbacherhof sind daher stark vom Zeitalter des Jura und dem Ries-Auswurf geprägt.