Verbraucher

Hof Icken hat die Nordseeküste mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor der Haustür.

Die Haupthofstelle von 1903 liegt idyllisch zwischen Bremerhaven und Cuxhaven in Sievern, Geestland. Hier betreibt Familie Icken einen modernen Mischbetrieb nach Naturland-Richtlinien, mit Direktvermarktung und Übernachtung.

Der Banaterhof in Rheinau, nahe der französischen Grenze bei Straßburg, ist ein klassischer Gemischtbetrieb mit Direktvermarktung. Das Futter für die Tiere wird komplett selbst erzeugt, Eier und Fleisch werden direkt vermarktet oder zu hofeigenen Podukten wie Wurst oder Nudeln weiterverarbeitet.

Der Name Banaterhof geht auf die Vorfahren der Familie Bartelme zurück, die nach 1945 als Heimatvertriebene aus dem "Banat" in Rumänien an den Rhein kamen und 1960 den Hof gründeten.

2009 übernahmen Jochen und Ute Filsinger den Hof der Eltern, gelegen in der schönen Rhein-Neckar-Region. Seit 2016 wirtschaftet der Betrieb nach Naturland Richtlinien.

Der Schwerpunkt des Betriebs liegt auf dem Obstbau. Aktuell werden auf insgesamt 13 Hektar vor allem Äpfel angebaut. Dazu kommen noch 55 Hektar Ackerbau, dessen Erträge als Futtergetreide verkauft werden.

Etwas außerhalb von Gera liegt der Landwirtschaftsbetrieb der Familie Ullrich. Es ist ein breit aufgesellter Gemischtbetrieb mit einer Vielzahl verschiedener Produkte, die zum Teil direkt vermarktet oder auch an verschiedene Bio-Verarbeiter geliefert werden.

Auf zwei Standorten halten die Ullrichs rund 13.000 Legehennen. Dazu kommen 50 Rinder sowie verschiedene Arten Mastgeflügel.

Seit Frühjahr 2013 baut der Bauer und gelernte Landwirt Christian Heymann auf einer gepachteten Landfläche in Gatow Obst, Gemüse und Kräuter an.

Beim Anbau kommen auch alte Gemüsesorten zum Einsatz. In der eigenen Schauölmühle werden regionale Ölsaaten verarbeitet.

Florian Reiter vom Chiemgauhof Locking hat sich auf die Haltung und Züchtung alter Haustierrassen spezialisiert. Auf dem Hof leben heute Schwäbisch-Hällische Schweine und Les Bleus-Hühner.

Vor allem die Zweinutzungshühner Les Bleus werden gut vermarktet, entweder vom eigenen Hof oder in Bio-Läden in der Umgebung.

In der Justizvollzugsanstalt Laufen-Lebenau arbeiten jugendliche Strafgefangene im Naturland Betrieb, versorgen Tiere, pflegen Naturschutzflächen und lernen den Umgang mit Maschinen.

Durch die regelmäßige und auch anstrengende Arbeit üben sie Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Respekt vor anderen Lebewesen.

Familie Grampp hatte sich vor etwa zwei Jahren für zwei außerordentlich große betrieblichen Veränderungen entschieden: die Umstellung von konventioneller zu ökologischen Wirtschaftsweise und die Umstellung des Betriebsschwerpunktes von Milchvieh- zu Öko-Legehennenhaltung.   

Nach Aufgabe des alten Milchviehbetriebs dient nun ein Stall mit Platz für 9.000 Legehennen als wirtschaftliche Grundlage für die Kulmbacher Familie in Oberfranken.

In der Naturland Gärtnerei und Landwirtschaft Regens-Wagner Hohenwart arbeiten Menschen mit und ohne Handicap sowie Auszubildende. Sie produzieren Lebensmittel und Energie zur Selbstversorgung und zum Verkauf. Diese Arbeitsplätze bieten eine gesunde Beschäftigung im Freien und die Möglichkeit, Verantwortung für Pflanzen und Tiere zu übernehmen.

Seit 2005 ist die Landwirtschaft Mitglied bei Naturland, seit 2010 auch die Gärtnerei. In dieser Zeit erfolgte nicht nur die Umstellung zum Öko-Landbau und die Modernisierung von Landwirtschaft und Gärtnerei, sondern es wurden darüber hinaus auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen.

Das Sauerland (Nordrhein-Westfalen) ist aufgrund seiner klimatischen und topographischen Lage in Deutschland traditionell eine der wichtigsten Regionen für die Produktion von Weihnachtsbäumen in Plantagen.

Der Forstbetrieb von Gregor Kaiser, bewachsen vor allem mit Waldflächen und Naturland zertifizierten Kulturflächen für ökologische Weihnachtsbaumproduktion, liegt bei Lennestadt-Oberelspe (Süd-Sauerland).