Verbraucher
Ein Netzwerk von mehr als 200 Biohöfen

Von Apfelanbau über Rosenzucht bis Ziegenhof – In Deutschland wirtschaften mehr als 23.000 Betriebe nach ökologischen Richtlinien. Aus dieser Vielfalt hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 242 Biohöfe zu Demonstrationsbetrieben ernannt, darunter 40 Naturland Höfe. Diese Biobetriebe öffnen ihre Türen für alle Interessierten sowie die Presse und zeigen wie der Ökolandbau in der Praxis funktioniert.

Das Angebot richtet sich an Fachleute genauso wie an Vereine oder Schulklassen. Die Biohöfe bieten in der Regel Hof- und Feldführungen und führen auch Veranstaltungen zu speziellen Fragestellungen durch. Eine Koordinationsstelle unterstützt Besuchergruppen bei der Betriebsauswahl, informiert über die Schwerpunkte der Höfe und berät die Presse bei Recherchen und Anfragen.


Weitere Informationen:

www.demonstrationsbetriebe.de
www.bio-live-erleben.de


Kontakt:

Koordinationsstelle Demonstrationsbetriebe
Ökologischer Landbau
Tel: 0228 - 41 00 28 - 3
E-Mail:

 

Hier einige der Naturland Demonstrationsbetriebe im Kurzporträt:

Im Naturpark Wildeshauser Geest liegt der Biohof Bakenhus, der ab 1997 nach Naturland Richtlinien ökologisch bewirtschaftet wird. Der OOWV, Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband, hat den Hof gekauft, um die Auswirkungen von Bewirtschaftungsänderungen insbesondere der ökologischen Bewirtschaftung zu erforschen und den Nitratgehalt im Grundwasser zu senken.
2014 gab es die Auszeichnung „Niedersächsischer Nachhaltigkeitspreis Landwirtschaft“.

Hof Buchwald liegt auf einer Anhöhe 25 Kilometer nordöstlich von Frankfurt. Silke Vogel leitet den Gemischtbetrieb seit 2008. Gleich nach der Betriebsübernahme stellte die Familie die Weichen für eine ökologische Bewirtschaftung;

seit 2012 ist Hof Buchwald Biobetrieb und arbeitet gemäß der Naturland-Richtlinen.

Hof Icken hat die Nordseeküste mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer direkt vor der Haustür.

Die Haupthofstelle von 1903 liegt idyllisch zwischen Bremerhaven und Cuxhaven in Sievern, Geestland. Hier betreibt Familie Icken einen modernen Mischbetrieb nach Naturland-Richtlinien, mit Direktvermarktung und Übernachtung.

Seit Frühjahr 2013 baut der Bauer und gelernte Landwirt Christian Heymann auf einer gepachteten Landfläche in Gatow Obst, Gemüse und Kräuter an.

Beim Anbau kommen auch alte Gemüsesorten zum Einsatz. In der eigenen Schauölmühle werden regionale Ölsaaten verarbeitet.

Eiwels Biobauernhof ist ein nordhessischer Familienbetrieb mit Ackerbau, Grünland, artgerechter Tierhaltung sowie eigenständiger Verarbeitung und Vermarktung.

Seit 2001 wird der Betrieb von Stefan Itter nach den Richtlinien von Naturland geführt.

Der Betrieb von Heinrich und Peter Blank liegt an der nord-östlichen Grenze des Bodensee-Obstanbaugebietes. Im Herbst 1993 haben sie sich entschieden, ihren zuvor konventionellen Obstanbau auf biologische Anbauweise umzustellen.

Die Betriebsfläche steigerte sich in der Zwischenzeit auf mehr als 20 Hektar.

Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Asbacherhof befindet sich am Rande des Nördlinger-Rieses auf der Monheimer Alb, dem Grenzgebiet zwischen schwäbischer und fränkischer Alb.

Hier ist vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit eingeschlagen. Die Böden rund um den Asbacherhof sind daher stark vom Zeitalter des Jura und dem Ries-Auswurf geprägt.

Als Amadé „Mogli“ Billesberger 2007 den Betrieb von seinem Vater gepachtet hatte, wusste noch keiner, wie vielseitig sich der Hof in den nächsten Jahren entwickeln würde.

Vorher wurden die Flächen noch von konventionellen Nachbarn bearbeitet, aber für den jungen Betriebsleiter war sofort klar: Er wird den Hof wieder bewirtschaften – und zwar ökologisch!

Markenzeichen des im Jahr 1991 gegründeten Unternehmens war von Anfang an die Umstellung des gesamten Landwirtschaftsbetriebes der alten LPG Vachdorf auf ökologischen Landbau und damit das Einschlagen völlig neuer Wege bei der Schaffung alternativer Produktionsstrukturen in der Landwirtschaft.

Ziel war es dabei, in unserem wirtschaftlich benachteiligtem Naturraum standortgerecht zu produzieren, nachhaltig und naturnah zu wirtschaften,

Das Rindergut Apenburg liegt inmitten der Altmark im Nordwesten von Sachsen-Anhalt. Durchzogen von Bachläufen, Mischwäldern, Wiesen und Ackerflächen gehört die Region zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Deutschlands.
1993 übernahm der heutige Besitzer Paul-Werner von der Schulenburg den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Familie und wirtschaftet seitdem ökologisch.