Verbraucher

Christoph und Beate Leiders bewirtschaften gemeinsam mit Tochter Theresa den Stautenhof in Willich-Anrath nahe Düsseldorf seit 1997 biologisch nach Naturland- und Bioland-Richtlinien. Auf einer Fläche von 64 Hektar werden Kartoffeln, Getreide, Mais und Kleegras angebaut.

Zwei ha Gemüseanbau werden in Kooperation mit dem Familienbetrieb Thees betrieben. Auf dem Hof leben Zuchtsauen und Mastschweine.

Das Gut Oehrsen in Klein Hilligsfeld bei Hameln ist seit 1881 im Besitz der Familie Rathing. Wilhelm Rathing hat den Betrieb 1983 von konventioneller auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt.
Heute wird das Gut als GbR von Vater und Sohn nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet. DDer Betrieb wurde im Laufe der Jahre auf rund 200 Hektar erweitert und der Schwerpunkt auf den Anbau von Industrie-/Marktgemüse sowie Kartoffeln gelegt.

Die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen liegt in der landwirtschaftlich begünstigten Hofgeismarer Rötsenke bei Kassel.
Der 320 Hektar umfassende Betrieb wurde 1998 von der Universität Kassel gepachtet und wird seitdem ökologisch bewirtschaftet. Fast 40 Hektar dienen dem landwirtschaftlichen Feldversuchswesen Frankenhausen.

Das Betriebsleiterehepaar Josef und Zita Kolb arbeitet seit 1985 zusammen mit dem Bund Naturschutz am „Projekt Rhönschaf“. „Heimkehrer in der Rhön“ war einst der Slogan für das Bioprojekt.
Mit diesem Beispiel hat in der Rhön eine neue Entwicklung begonnen. Die Idee: Eine alte Haustierrasse wieder zu nutzen und durch ihren Erhalt auch die Kulturlandschaft zu bewahren.

Schon vor über 30 Jahren stellten Dietmar und Klara May aus Überzeugung ihren Bauernhof auf ökologische Landwirtschaft um, der seither zu den Bio-Pionierbetrieben der Region gehört.

Der Biohof May liegt in einer schönen Hügellandschaft an den Ausläufern der bayerischen Rhön.

Gut Obbach liegt am Rande des Fränkischen Weinlands unweit von Schweinfurt. Das Betriebsleiterehepaar, Bernhard Schreyer und Petra Sandjohann, kam 1998 auf den Hof und stellte ihn auf biologisch-organische Landwirtschaft nach den Richtlinien von Naturland um.

Die für die Gegend typischen Streuobstwiesen des Gutes wurden durch Neuanpflanzungen verjüngt. Äpfel und Birnen werden überwiegend zu Saft verarbeitet. In einer 1 ha großen Obstanlage wächst frisches Tafelobst: neun verschiedene Aprikosensorten, Kirschen und Pflaumen.

Familie Krämer lebt und arbeitet schon seit vielen Generationen auf ihrem Hof im fränkischen Auernhofen. Ende der achtziger Jahre stellten sie ihren Betrieb auf naturgemäßen Landbau nach den Richtlinien von Naturland um.

Insgesamt bewirtschaften die Krämers 78 Hektar, darunter auch vier Hektar Weinberge und knapp sechs Hektar Wald. Auf den Ackerflächen wachsen Brotgetreide, verschiedene Gemüse, Leguminosen, Kleearten und vieles mehr.

Der Naturland Hof Sitter entstand durch die Kooperation von Wilhelm Sitter mit dem Betrieb seines Vaters. 90 Prozent des 112 Hektar großen Betriebes sind gepachtet.
In den 1980er Jahren wurde der Betrieb umstrukturiert, neue Existenzgrundlage war die Spezialisierung auf die Mutterkuhhaltung mit extensiver Bewirtschaftung. Der Schritt zur Umstellung nach Naturland-Richtlinien war 1998 somit nur ein kleiner.

Anfang der neunziger Jahre übernahm Werner Schwarz den elterlichen Hof nahe Kallmünz in der Region Oberpfälzer Jura. Seit 1992 wirtschaftet er nach den Richtlinien von Naturland; zunächst im Neben-, dann ab 1996 im Haupterwerb.

Ein hohes Umweltbewusstsein und die hohe Grundwasserbelastung in der Region bewog die Familie Schwarz zur Umstellung. 1995 begannen sie eine Legehennenhaltung aufzubauen und erweiterten sie auf mittlerweile 7.500 Tiere.

Agraringenieur Günter Braun übernahm 1993 den elterlichen Nebenerwerbs-Bauernhof im Pegnitzer Ortsteil Körbeldorf und stellte ihn auf ökologischen Landbau nach den Richtlinien von Naturland um.

Mittlerweile ist daraus ein Vollerwerbsbetrieb mit 140 Hektar Nutzfläche geworden.