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Bundesminister Schmidt besucht Naturland Fair Partner Original Food auf der BIOFACH

Biofach Rundgang BM Schmidt 350Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit Florian Hammerstein, Geschäftsführer von Original Food, und Naturland Geschäftsführer Steffen Reese (Foto: C. Assmann). Die Verbindung von Ökologischem Landbau und Fairem Handel schafft Zukunft. Davon konnte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Mittwoch (15.02.) am Naturland Gemeinschaftsstand auf der BIOFACH in Nürnberg überzeugen. Dort besuchte der Minister den Naturland Fair Partner Original Food.

Das Unternehmen aus Freiburg hat in Äthiopien, der Urheimat des Kaffees, ein innovatives und verantwortungsvolles Wildkaffeeprojekt aufgebaut, das nachhaltiges Wirtschaften mit effektivem Waldschutz verbindet. Rund 6.500 Naturland Kleinbauern sammeln die wild wachsenden Kaffeekirschen in den als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannten Regenwäldern der Region Kafa. Weitere Kooperativen in der Nachbarregion Sheka befinden sich derzeit in der Umstellung.

Sammelgebiete und Sammelmengen der Naturland zertifizierten Wildsammlung sind genau festgelegt, so dass die kontrollierte Nutzung des Regenwalds aktiv zu dessen Schutz beiträgt. Die hohen Preise, die Naturland Fair Partner Original Food den Kleinbauern für ihren Wildkaffee bietet, sichern ihnen ein verlässliches Einkommen und sorgen dafür, dass der Wald für die lokale Bevölkerung besonders schützenswert bleibt.

Faire Handelsbedingungen auch für deutsche Öko-Bauern

Naturland Geschäftsführer Steffen Reese lobte die konsequente Verbindung von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit, die das Engagement von Original Food auszeichnet, als zukunftsweisend für die gesamte Landwirtschaft, auch bei uns in Deutschland. „Das Agrarsystem der Zukunft ist Öko und Fair – und zwar in Nord und Süd“, sagte Reese: „Denn mehr Öko-Landbau – und damit mehr Umwelt-, Tier- und Klimaschutz – wird es nur geben, wenn auch unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern von ihrer Arbeit leben können.“

Deshalb verbindet die 2010 eingeführte Zusatzzertifizierung Naturland Fair nicht nur Öko-Landbau und Fairen Handel in einem Zeichen, sondern bezieht auch die Öko-Bauern bei uns im Norden in den Fairen Handel mit ein. „Für eine gute Tasse Milchkaffee muss auch die Milch im Kaffee fair sein“, betonte Reese. Zugleich eröffne Fair im Norden auch den Bauern im Süden zusätzliche Chancen. „Durch Nord-Süd-Mischprodukte wie Milchschokolade oder exotische Fruchtjoghurts entstehen neue Absatzmärkte für ihre Erzeugnisse. Und die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren von Produkten, die wirklich rundum öko und fair sind“, sagte der Naturland Geschäftsführer.

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