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Ökologische Aquakultur

Shrimpfarm Equador 350

Informationsaustausch

Der erste Schritt für beide Seiten – den interessierten Züchter oder Verarbeiter und Naturland – ist ein gegenseitiges Kennenlernen. Der Unternehmer erhält detaillierte Informationen zu den formalen und praktischen Aspekten der Zertifizierung. Über einen Ersterfassungsbogen erfasst Naturland die relevanten Betriebsdaten und prüft die Eignung für eine Umstellung.

Erstbesuch

Erfüllt der Betrieb auf dem Papier alle Voraussetzungen, macht sich ein Naturland Mitarbeiter vor Ort ein Bild von der Aquakultur bzw. der Verarbeitung. Gleichzeitig wird gemeinsam ein Umstellungsplan entworfen, um die angestrebte Zertifizierung vorzubereiten.

Kontrolle und Zertifizierung

Haben sich das Unternehmen und Naturland auf eine zukünftige Kooperation geeinigt, erteilt Naturland einer unabhängige Kontrollstelle einen Inspektionsauftrag. Vor dem Inspektionstermin muss der Unternehmer jedoch einen Vertrag mit dieser Kontrollstelle abgeschlossen haben. Die Kontrolle umfasst alle Betriebsabläufe: Bruthaus, Aufzucht und Schlachtung ebenso wie Management, Wareneingang, Dokumentation, Verarbeitung und Warenausgang. Je nach Größe des Unternehmens kann die Kontrolle auch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Auf Grundlage des Kontrollberichts entscheidet Naturland, ob das Unternehmen zertifiziert wird.  Die Kontrolle erfolgt im Jahresturnus. Entsprechend wird die Zertifizierung jährlich erneuert.

Kosten

Die Kosten, die für das Unternehmen entstehen, ergeben sich aus folgenden Positionen:

dem Aufwand und den Reisekosten des Erstbesuchs, dem jährlichen Naturland Mitgliedsbeitrag, den Kontrollkosten, die je nach Kontrollstelle variieren können, sowie der Lizenzgebühr für die Zeichennutzung. Grundlage ist ein Unterlizenzvertrag, den das Unternehmen mit der Naturland Zeichen GmbH direkt abschließt.