Naturland e.V.

Öko-Betrieb aus Rheinland-Pfalz bekommt Umstellungsförderung

Familie AllerDer Naturland Betrieb von Familie Aller aus Maxsain in Rheinland-Pfalz gehört zu den diesjährigen Siegern des NABU-Wettbewerbs „Gemeinsam Boden gut machen“.

Der Wettbewerb soll landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Öko-Landbau unterstützen. Familie Aller will ihr Preisgeld für die Förderung von Arten- und Naturschutz auf dem Wiesenhof einsetzen.

Naturland und LBV zu GAP-Beschlüssen der Agrarminister:innen – Brief an Klöckner

billesberger pm 250Als „ersten Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen“, werten Naturland und der LBV die Beschlüsse der Agrarminister:innenkonferenz (AMK) vom vergangenen Freitag zur Umsetzung der der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) in Deutschland. „Die Richtung stimmt, nun kommt es darauf an, dass der eingeschlagene Weg auch konsequent im Sinne von Umwelt und Artenvielfalt beschritten wird“, schreiben LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl am Mittwoch in einem gemeinsamen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Im Video: Frau Klöckner, Sie haben Post! - YouTube Naturland Bauer Mogli Billesberger und die LBV-Kreisvorsitzende in Erding, Ursula Schmidt-Hoensdorf, bringen den Brief an die Bundeslandwirtschaftsministerin gemeinsam zum Briefkasten.

Ceres-Award: Naturland Bauer Felix Hoffarth ist Landwirt des Jahres 

Rinderhalter Hoffarth TJR 5597 250Naturland Bauer Felix Hoffarth ist „Landwirt des Jahres 2020“. Nachdem die Jury des CeresAwards den 28-Jährigen aus dem mittelhessischen Lohra im Dezember bereits zum „Rinderhalter des Jahres“ gekürt hatte, konnte Hoffarth sich bei der abschließenden Online-Gala vergangene Woche nun auch den Gesamtsieg sichern.

„Das ist ein wunderbarer Erfolg auch für den Öko-Landbau insgesamt“, gratulierte Naturland Präsident Hubert Heigl dem frisch gebackenen Landwirt des Jahres. „Junge Betriebsleiter wie Felix Hoffarth, die mit Engagement und Begeisterung ihre Betriebe entwickeln und mit Öko-Landbau erfolgreich sind, zeigen am besten, wo die Zukunft unserer Landwirtschaft liegt. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass nun schon zum zweiten Mal in Folge der Hauptpreis beim CeresAward an einen Öko-Betrieb geht“, unterstrich der Naturland Präsident.

Öko-Betrieb aus Mecklenburg-Vorpommern bekommt Umstellungsförderung

nabu preis mv 250Der Naturland Betrieb von David Reinartz aus Bliesekow in Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den diesjährigen Siegern des NABU-Wettbewerbs „Gemeinsam Boden gut machen“.

Der Wettbewerb soll landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Öko-Landbau unterstützen. David Reinartz will sein Preisgeld unter Anderem für den Ausbau seiner Direktvermarktung einsetzen.

Umstellungsförderung für zwei Öko-Betriebe aus Bayern

nabu preis 250Beim diesjährigen NABU-Wettbewerb „Gemeinsam Boden gut machen“ konnten sich zwei Naturland Betriebe aus Oberbayern durchsetzen und erhalten mit dem Preisgeld eine Finanzspritze für die Betriebsumstellung auf Öko-Landbau.

Die Naturland Gewinnerbetriebe sind der Unterleitenhof von Klaus Leitner und Anna Eberl aus Schliersee und der Pfabhof von Josef und Magdalena Kurz aus Eching.

weltkarte2021 finalGräfelfing – Umstellen trotz Corona: Naturland hat in 2020 sein Wachstum der vergangenen Jahre insgesamt verstetigt und konnte damit erneut einen im Branchenvergleich überdurchschnittlich starken Beitrag zum Ausbau des Öko-Landbaus leisten - in Deutschland und weltweit.

Naturland und LBV appellieren an die Agrarminister:innen der Bundesländer

hubert heigl 250

Gräfelfing/Hilpoltstein – Die Zeit zu handeln ist jetzt: Die Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) muss sich an den Zielen des Green Deals der EU-Kommission ausrichten. Das kann nur mit einem Kurswechsel bei der Umsetzung der GAP auf nationaler Ebene gelingen, appellieren Naturland und LBV an die Agrarminister:innen der Bundesländer vor deren Sonderkonferenz am Freitag (5.2.).

Videotrailer zu E-Mail-Kampagne #wirlebenArtenvielfalt online

Hubert Heigl lbv kampagne 250pxGräfelfing/Hilpoltstein – Der Green Deal der EU-Kommission muss zum Leitbild der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa werden. „Wir brauchen endlich eine grundlegende Wende hin zu einer Agrarpolitik, die Artenvielfalt, Umwelt und Klima schützt und bäuerlichen Betrieben eine Zukunft gibt“, fordern Naturland und der LBV (Landesbund für Vogelschutz) mit Blick auf den Protest unter dem Motto „Wir haben es satt!“, der am Wochenende vor dem Kanzleramt in Berlin stattfindet. „Der Green Deal muss in den Strategieplan Deutschlands zur nationalen Umsetzung der GAP eingearbeitet werden“, unterstreichen der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl.

Naturland und LBV sind Teil des bundesweiten Verbändebündnisses „Meine Landwirtschaft“, das am Samstag (16. Januar) mit der „Aktion Fußabdruck“ in Berlin für die Agrarwende und gegen Artenschwund, Höfesterben und Tierfabriken protestiert. Um sich dem Protest Corona-konform auf Distanz anzuschließen, schicken dieser Tage tausende Menschen stellvertretend ihre Fußabdrücke und Forderungen nach Berlin, wo diese am Samstag vor dem Kanzleramt eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.