Naturland e.V.

Felix Loewenstein 250

Der Bund muss mehr Geld in die Forschung zum Öko-Landbau investieren. Der Agrarhaushalt 2016 enthalte zwar auch einige richtige Ansätze, greife jedoch insgesamt zu kurz, kritisierte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den Entwurf, den der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch (4.11.) in Berlin verabschiedet hat.

„Das Ziel 20 Prozent Öko-Landbau, das in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt ist, wird unerreichbar, wenn nicht schon heute 20 Prozent der Forschungsmittel in den Öko-Bereich fließen. Davon sind wir weit entfernt“, unterstrich das langjährige Naturland Präsidiumsmitglied Löwenstein.

Felix Loewenstein 250Die EU-Agrarminister in Brüssel debattieren am Donnerstag (22.10.) darüber, ob bestimmte Züchtungsverfahren, die künstlich in die DNS der Pflanzen eingreifen, als Gentechnik eingeordnet werden oder nicht.

„Landwirtschaftsminister Christian Schmidt muss in Brüssel auf eine korrekte Umsetzung des Gentechnikrechts dringen, das den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Wirtschaftliche Interessen sind nicht Gegenstand des Gesetzes und haben bei dieser Frage nichts zu suchen“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, mit Blick auf die Vorlage, die Deutschland in die Debatte einbringen wird.

Richtige Ernährung will gelernt sein: Deshalb trägt die bundesweite Aktion BIO-Brotbox dazu bei, das gute alte Pausenbrot wieder populär zu machen – natürlich komplett in Öko-Qualität. In München und den umliegenden Landkreisen wird die BIO-Brotbox seit zehn Jahren vom ›Naturland Fair Partner Hofpfisterei organisiert. Insgesamt 30.000 ABC-Schützen an 420 Schulen haben dort am Donnerstag wieder eine der blauen Brotboxen nebst Trinkflasche bekommen.

Naturland unterstützt die Initiative im Münchener Raum, wo die Naturland Zentrale ihren Sitz hat. Und so findet sich auch im Jubiläumsjahr in jeder Box der Hofpfisterei wieder eine knackig-frische Karotte in Naturland Qualität.

250 BioHoffest2014 StrohhueStroh-Hüpfburg auf dem Potsdamer Platz (Quelle: FÖL)Der September ist traditionell der Monat der Hoffeste. Landauf, landab öffnen Naturland Bauern ihre Hoftore und laden Verbraucher ein, sich zu informieren, zu schlemmen und zu feiern. Doch nicht nur auf dem Land, auch in der Stadt dreht sich mancherorts alles um Öko.

In München lockt am 12. und 13. September das Festival „BioErleben“ auf den Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle. Und am Wochenende darauf (20. September) wird in Berlin am Potsdamer Platz das große „Brandenburger BioFest“ gefeiert. In beiden Fällen ist auch Naturland mit einem eigenen Stand mit Kinderprogramm vertreten.

Archehof Schlickenrieder, Naturland Hof Derleth und Neumarkter Lammsbräu ausgezeichnet

eroeffnung oet 250Anlässlich des 15. Jubiläums wurden die Bayerischen Öko-Erlebnistage in diesem Jahr mit einer besonderen Feier eröffnet. Der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnete die langjährigsten Veranstalter der Öko-Erlebnistage aus, darunter auch die Naturland Betriebe Archehof Schlickenrieder und Hof Derleth sowie der Naturland Partner Neumarkter Lammsbräu.

Mit der Auszeichnung bedanken sich die LVÖ Bayern und das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei den Betrieben für ihr herausragendes Engagement bei den bayerischen Öko-Erlebnistagen.

Veranstaltungsrekord bei den 15. Bayerischen Öko-Erlebnistagen mit über 290 Veranstaltungen im Jubiläumsjahr! Vom 5. September bis 4. Oktober 2015 finden bayernweit Veranstaltungen mit Informationen zum Ökolandbau und zur ökologischen Lebensmittelverarbeitung statt.

Auf Bio-Betrieben, bei Bio-Verarbeitern und -Händlern oder Umwelt- und Bildungseinrichtungen können sich Besucher auf viele spannende, informative und genussreiche Aktionen und Veranstaltungen freuen. Alleine 47 Veranstaltungen werden von Naturland Betrieben angeboten.

brehm 250Familie Brehm aus Lonnerstadt (Quelle: Karl Brehm)Der Naturland Betrieb von Karl Brehm aus dem fränkischen Lonnerstadt ist beim "Bundeswettberwerb Ökologischer Landbau" unter die ersten fünf Bewerber gekommen. Karl Brehm hatte sich mit seinen eigens für den Meerrettich-Anbau umgebauten Maschinen für die Ausschreibung "innovative technologische Entwicklungen" beworben.

Der studierte Architekt hat sich mit seinem Betrieb auf den Anbau einer besonderen Pflanze spezialisiert: dem Meerrettich. Um diese Pflanze zu kultivieren braucht es Erfindergeist, denn spezielle Maschinen dafür gibt es nicht. Die Jury des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau konnte sich bei einer Betriebsbesichtigung von den innovativen Landmaschinen überzeugen.

MahlZeit 250Gemeinsam essen, diskutieren und „Rezepte“ für eine zukunftsfähige, ökologische Landwirtschaft aufschreiben: Unter dem Motto „MahlZeit für gutes Essen – ohne TTIP, Gentechnik und Tierfabriken“ ruft das Netzwerk „Meine Landwirtschaft“ bundesweit Menschen auf, sich zwischen dem 11. und 13. September zum gemeinsamen Kochen zu treffen und dabei ihre Visionen zur Zukunft unserer Ernährung zu formulieren.

Diese „Rezepte“ sollen dann zum ersten „Wir haben es satt“-Kochbuch zusammengefasst werden, dass bei der nächsten Großdemonstration  im Januar 2016 in Berlin an die Politik übergeben wird. „Meine Landwirtschaft“ organisiert die alljährlich zur Internationalen Grünen Woche stattfindende Demonstration, die auch von Naturland mitgetragen wird.