Naturland e.V.

Wettbewerbsfähigkeit europäischer Öko-Obsterzeuger stärken

BiofruitNet HD 250

Die Auftaktveranstaltung am 16. und 17. Dezember 2019 war der offizielle Startschuss für das Projekt BIOFRUITNET. Mit dem Fokus auf Bio-Kern-, Stein- und Zitrusfrüchte will BIOFRUITNET die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bio-Obstproduktion stärken.

Die europäische Union ist zwar weltweit führende Region in der Öko-Obstbau Erzeugung, nichtsdestotrotz steigen auch die Öko-Fruchtimporte in die EU. Das liegt daran, dass bestimmte Sorten nicht angebaut werden können, saisonal nicht verfügbar sind oder die Nachfrage in der EU nicht gedeckt werden kann. Die europäischen Öko-Obsterzeuger müssen sich dieser Herausforderung stellen, um in dem immer stärkeren Marktwettbewerb erfolgreich zu bleiben.

 

Inspektorenschulung und Mitgliederversammlung

News Mexiko 250

Im November und Dezember führte Naturland in Mexiko zwei Veranstaltungen zum Thema Qualitätssicherung durch. Naturland ist in Mexiko seit den 90er Jahren aktiv. Die 3.200 Naturland Bauern kultivieren neben Kaffee auch Agaven, Chia und Orangen. Weiterhin sind in Mexiko über 45.000 Bienen-Völker Naturland zertifiziert.

Die regionale Mitgliederversammlung der Naturland Betriebe in Chiapas fand am 02. Dezember in San Cristóbal de las Casas statt. Ein wichtiges Thema des Treffens war die Bedeutung der Diversifizierung im Kaffeeanbau. Hier stellte Peter Gänz die Richtlinienanforderungen von Naturland heraus, die zur Diversifizierung der Schattenbäume klare Vorgaben machen. Die 15 Repräsentanten der Kleinbauernkooperativen aus der Region Chiapas bestätigten die Vorteile des diversifizierten Kaffeeanbaus bezüglich Artenvielfalt, Krankheitsdruck, Klimaanpassung und Düngerwirkung. Zum Thema Düngung wird Naturland im Jahr 2020 wieder Workshops zur Herstellung von hausgemachten Bio-Flüssigdüngern anbieten.

 

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft, der Rest kommt von Plantagen. Was viele nicht wissen: Konventionelle Christbaum-Plantagen bedeuten auch Pestizide und viel Mineraldünger und damit eine Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Die Alternative sind Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung. Sie werden ohne jeglichen Mineraldünger- und Pestizideinsatz angebaut. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume stark gewachsen ist: von etwa 50 vor zehn Jahren auf heute über 700.

International Guide to Fair Trade Labels heute veröffentlicht

International guide to250

Berlin, 03.12.2019 – Heute erscheint die fünfte Ausgabe des „International Guide to Fair Trade Labels“. Es handelt sich dabei um die einzige Publikation, die die Standards und Überprüfungssysteme der wichtigsten Zeichen für Fairen Handel (Fair Trade Labels) weltweit untersucht. 

Dieser Leitfaden gibt Orientierung, welche Fair-Trade-Labels die international definierten Prinzipien des Fairen Handels glaubwürdig umsetzen“, so Manuel Blendin, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel. Der „International Guide to Fair Trade Labels“ wurde unter der Federführung der französischen Fair-Handels-Organisation Commerce Equitable France in Kooperation mit dem Fair World Project (USA), FAIRNESS FR (Frankreich) und dem Forum Fairer Handel als Verband des Fairen Handels in Deutschland erarbeitet.

Interview mit Norbert Schäffer (Landesbund für Vogelschutz in Bayern LBV e. V.) und Hubert Heigl (Naturland Präsident)

Biodiversitt kleinÖko-Landbau und Artenschutz gehören zusammen – nicht zuletzt auch in den Augen der VerbraucherInnen, die Öko-Produkte kaufen. Naturland wird künftig eng mit dem Landesbund für Vogelschutz Bayern e.V. (LBV) zusammenarbeiten. Wie es dazu kam und was genau geplant ist, erzählen die Vorsitzenden der beiden Verbände, Dr. Norbert Schäffer und Hubert Heigl, im Interview mit den Naturland Nachrichten.

Naturland Mitarbeiter Koch zum Düngemittelskandal in Spanien - Naturland nicht betroffen

alexander koch 250Gerade im Winter kommen Obst und Gemüse häufig aus Spanien. Das gilt auch für Bio. Nun gibt es in der Presse aktuell Berichte darüber, das Bio-Betriebe in Spanien zum Teil auch konventionelle Düngemittel einsetzen.

Alexander Koch, bei Naturland unter anderem zuständig für die spanischen Mitgliedsbetriebe, kennt die Situation vor Ort. Gemeinsam mit Naturland Kollegen in Andalusien sorgt er durch enge Betreuung der Betriebe und konsequente Qualitätssicherung dafür, dass Naturland zertifiziertes Obst und Gemüse aus Spanien wirklich rundum bio ist.

Naturland mit dabei auf dem globalen Klimastreik

Naturland Mnchen 250

Am 20.09. 2019 rief Fridays for Future“ zum globalen Klimastreik auf. Im Gegensatz zu den bisherigen Demonstrationen, waren dieses Mal nicht nur Schüler aufgerufen, sondern auch Arbeitnehmer, Unternehmen, Eltern und Großeltern.

Während das Klimakabinett in Berlin tagte, folgten laut Medienberichten allein deutschlandweit rund 1,4 Millionen Menschen diesem Ruf und gingen auf die Straße um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.Auch Naturland war mit dabei, denn der Klimawandel betrifft uns alle und ganz besonders die Landwirtschaft - gerade auch in den ohnehin schon ärmeren Ländern der südlichen Hemisphäre.

Die MitarbeiterInnen aus der Naturland Zentrale in Gräfelfing bei München schlossen sich an diesem Tag der Demonstration in der bayerischen Landeshauptstadt an

Aufruf zum weltweiten Klimaaktionstag am 20. September

Bild Demo 250Am 20. September tagt das Klimakabinett in Berlin. Und in New York wird der UN-Klimagipfel vorbereitet. Zu diesem Anlass rufen zahlreiche Bäuer*innen, Waldbäuer*innen, Imker*innen, Winzer*innen, Gärtner*innen und Schäfer*innen gemeinsam mit #FridaysForFuture und #AllefürsKlima zur Beteiligung am „Aktionstag für das Klima“ auf.

Auch wenn viele Bäuerinnen und Bauern nicht streiken werden können, weil das Wohl ihrer Tiere ihnen am Herzen liegt, die Ernte eingebracht oder die Saat für das nächste Jahr gelegt werden muss - stehen sie hinter den Forderungen für mehr Klimaschutz, für eine enkeltaugliche Zukunft und den Erhalt der Lebensgrundlagen.Die Schülerinnen und Schüler von #FridaysForFuture haben den Anfang gemacht – und jetzt richtet der Streikaufruf sich an alle. An Arbeitnehmer ebenso wie an Unternehmerinnen, an Eltern, Großeltern und Kinder. Alle sind gemeinsam betroffen – und alle gehen gemeinsam auf die Straße.