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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 54.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 400.000 Hektar. 

Faire Woche 2018 vom 14. bis 28. September

Faire Woche 2018 250

Unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ startet die diesjährige Faire Woche (14. – 28. September). Bundesweit machen mehr als 1.000 Veranstaltungen den Fairen Handel erlebbar (Stand: 20.08.). Ein Höhepunkt der Fairen Woche sind die Produzentenreisen, bei denen auch Naturland Bäuerinnen und Bauern von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Für Naturland gehören Ökologischer Landbau und Fairer Handel untrennbar zusammen. „Öko-Landbau ist umwelt- und gesundheitsverträglich und damit fair zu Mensch, Tier und Natur“, sagt Hubert Heigl, Präsident des Öko-Verbandes Naturland, mit Blick auf die Faire Woche. Gerade die Kleinbauern im globalen Süden werden Dank Öko-Landbau unabhängig von teurer Agro-Chemie. Der Faire Handel wiederum sorgt dafür, dass sie von ihrer Arbeit leben können.

Mit 162 Litern pro Kopf ist der Kaffeekonsum in Deutschland hoch. Doch Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die den Großteil des weltweiten Kaffees produzieren, profitieren oft nicht davon. Der Faire Handel will die Lebensbedingungen der Menschen am Anfang der Lieferkette verbessern sowie Ausbeutung und Umweltzerstörung verhindern.

Daher begrüßen das Forum Fairer Handel und TransFair den Vorstoß von Bundesminister Dr. Gerd Müller, fairen Kaffee von der Kaffeesteuer zu befreien. Die Idee einer Förderung fairen Kaffeekonsums durch steuerliche Anreize ist nicht neu. Sie hat jedoch durch einen entsprechenden Vorstoß von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Anfang April 2018 an politischer Aktualität gewonnen.

Weltweites Bienensterben: Bienenhaltung in Mexiko durch illegalen Gensoja-Anbau bedroht – Brief der Honigimporteure an mexikanischen Präsidenten

Bienensterben Klein

Gräfelfing  – Das weltweite Bienensterben ist eine der bedrohlichsten Folgen der industriellen Landwirtschaft. Der Einsatz von Pestiziden bedroht die Bienen ebenso, wie der generelle Zustand der Agrarlandschaften. Diese sind auch in Deutschland immer leerer geräumt und bieten kaum noch Lebensraum für Bienen und andere Insekten.

„Statt Agro-Chemie brauchen wir generell wieder mehr ökologische Vielfalt auf unseren Wiesen und Feldern“, fordert Hubert Heigl, Präsident des Öko-Verbands Naturland, zum Weltbienentag am 20. Mai. Das gelte umso mehr im internationalen Rahmen, wo Bienen und Artenvielfalt zusätzlich durch Agro-Gentechnik und den damit einhergehenden massiven Pestizideinsatz bedroht sind.

4. Weltkakao-Konferenz in Berlin – Gegendemo angekündigt

Kakaobauer Kamerun klein

Gräfelfing / Berlin – Für über fünf Millionen Kleinbauern, die Mehrheit davon aus Westafrika, ist Kakao die Haupteinnahmequelle. Um ihr Schicksal geht es, wenn sich vom 22.-25. April in Berlin rund 1.500 Akteure der Kakaobranche zur 4. Weltkakao-Konferenz treffen. Naturland fordert die Konferenzteilnehmer auf, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und konkrete Entscheidungen zugunsten der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu treffen.

„Wer Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit im Kakaosektor beenden will, muss für existenzsichernde Einkommen der Kakaoproduzenten sorgen. Das geht nur mit fairen Mindestpreisen und Planungssicherheit durch langfristige Lieferverträge, die die Kleinbauern und ihre Familien vor den extremen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt für Kakao schützen“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl im Vorfeld der Konferenz.

Eines haben die 24 BesucherInnen aus Indien, Togo, Kamerun, Malawi und Mosambik, die im Rahmen eines von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) organisierten Seminars über ökologischen Landbau und Vermarktung, vom 10-19. April in Bayern unterwegs sind, gemeinsam: Sie sind am Öko-Landbau und besonders auch an der Naturland Erfahrung interessiert, ist der Verband doch schon seit über 30 Jahren auch international aktiv.

Die Teilnehmer sind größtenteils Projektmanager und Partner, die in ihren Ländern mit den Grünen Innovationszentren der GIZ kooperieren und besonderes Interesse an ökologischen Wertschöpfungsketten zeigen.

IFOAM Organics International, Naturland und FiBL stärken Öko-Kompetenz in ausgewählten Grünen Innovationszentren

Bauer im Gemüsefeld 250Der verbesserte Zugang zu Wissen und Innovationen des Öko-Landbaus haben großes Potenzial, die Ernährungssicherheit zu verbessern und die Produktivität kleinbäuerlicher Betriebe in Afrika und Indien wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig zu steigern. Mit dieser Zielsetzung unterstützen der Öko-Weltdachverband IFOAM Organics International, das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. in einem gemeinsamen Projekt derzeit neun ausgewählte Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (GIAE).

Die Grünen Innovationszentren sind Teil der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ und werden durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in insgesamt 14 Ländern umgesetzt.

IFOAM 250x166Peggy Miars ist die neue IFOAM Präsidentin. Am 12. und 13. November 2017, unmittelbar nach dem Organic World Congress (OWC) in Indien, trafen sich die Mitglieder der IFOAM – Organics International zur Generalversammlung. Im Rahmen des Mitgliedertreffens wurde sowohl die neue Präsidentin als auch ein neuer internationaler Vorstand (World Board) für die kommenden drei Jahre gewählt.

Die auf Andre Leu folgende, neue IFOAM-Präsidentin Peggy Miars (3.v.l.) wird in der Geschäftsführung durch die neuen Vizepräsidenten Jennifer Chang (3.v.r.) and Frank Eyhorn (Mitte hinten) unterstützt. Das neue World Board der IFOAM - Organics International setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen (v.l.): Edith Van Walsum, Niederlande; Karen Mapusua, Fidschi; Peggy Miars, USA; Hans Herren, Schweiz; Julia Lernoud, Argentinien; Frank Eyhorn, Schweiz; Choitresh Kumar Ganguly, Indien; Jennifer Chang, Südkorea; David Amudavi, Kenia; Gerold Rahmann, Deutschland.

LogoOWCVom 9. bis 11. November 2017 trifft sich die internationale Öko-Branche zum 19. Organic World Congress (OWC) in Neu Delhi in Indien. Naturland beteiligt sich mit verschiedenen Beiträgen an diesem globalen Forum für ökologische Landwirtschaft.

Ziel des diesjährigen OWC ist es zur Stärkung der indischen und weltweiten Ökolandwirtschaftsbewegung beizutragen und Indiens Agrarpolitik entschieden und unumstößlich in Richtung Öko zu lenken. So auch das Motto des diesjährigen Öko-Kongresses:„An Organic World through an Organic India“.