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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 65.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 440.000 Hektar. 

Naturland und WeltPartner bitten um Unterstützung beim Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen

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Bei unserem Partner PFTC auf den Philippinen kam es erneut zu einem politisch motivierten Mord. Der Menschenrechtsaktivist und Mitarbeiter von PFTC Jory Porquia wurde am 30. April 2020 ermordet. Am Folgetag wurden 42 Aktivist*innen von der Nationalpolizei festgenommen, während sie öffentlich Gerechtigkeit für Jory Porquia forderten.

In einem gemeinsamen Brief mit WeltPartner an den philippinischen Präsidenten Duterte fordern wir eine lückenlose Aufklärung des Mordes. Unterstützen auch Sie die von uns mitgetragene E-Mail-Kampagne des Forum Fairer Handels, GEPA mbH und Weltladen-Dachverband e.V. um politischen Druck auf die philippinische Regierung auszuüben. 

Wettbewerbsfähigkeit europäischer Öko-Obsterzeuger stärken

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Die Auftaktveranstaltung am 16. und 17. Dezember 2019 war der offizielle Startschuss für das Projekt BIOFRUITNET. Mit dem Fokus auf Bio-Kern-, Stein- und Zitrusfrüchte will BIOFRUITNET die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bio-Obstproduktion stärken.

Die europäische Union ist zwar weltweit führende Region in der Öko-Obstbau Erzeugung, nichtsdestotrotz steigen auch die Öko-Fruchtimporte in die EU. Das liegt daran, dass bestimmte Sorten nicht angebaut werden können, saisonal nicht verfügbar sind oder die Nachfrage in der EU nicht gedeckt werden kann. Die europäischen Öko-Obsterzeuger müssen sich dieser Herausforderung stellen, um in dem immer stärkeren Marktwettbewerb erfolgreich zu bleiben.

 

Inspektorenschulung und Mitgliederversammlung

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Im November und Dezember führte Naturland in Mexiko zwei Veranstaltungen zum Thema Qualitätssicherung durch. Naturland ist in Mexiko seit den 90er Jahren aktiv. Die 3.200 Naturland Bauern kultivieren neben Kaffee auch Agaven, Chia und Orangen. Weiterhin sind in Mexiko über 45.000 Bienen-Völker Naturland zertifiziert.

Die regionale Mitgliederversammlung der Naturland Betriebe in Chiapas fand am 02. Dezember in San Cristóbal de las Casas statt. Ein wichtiges Thema des Treffens war die Bedeutung der Diversifizierung im Kaffeeanbau. Hier stellte Peter Gänz die Richtlinienanforderungen von Naturland heraus, die zur Diversifizierung der Schattenbäume klare Vorgaben machen. Die 15 Repräsentanten der Kleinbauernkooperativen aus der Region Chiapas bestätigten die Vorteile des diversifizierten Kaffeeanbaus bezüglich Artenvielfalt, Krankheitsdruck, Klimaanpassung und Düngerwirkung. Zum Thema Düngung wird Naturland im Jahr 2020 wieder Workshops zur Herstellung von hausgemachten Bio-Flüssigdüngern anbieten.

 

Soziale Verantwortung und Biodiversität im Fokus der Mitgliederversammlung

joomla bilder 250Im November fand die erste Naturland Mitgliederversammlung in Sri Lanka statt. 22 VertreterInnen von zwölf Naturland zertifizierten Erzeugerorganisationen und Verarbeiterbetrieben trafen sich auf Einladung von Naturland in Colombo. Sri Lanka war eines der ersten Länder in dem Naturland vor über 30 Jahren sein internationales Engagement startete. Schon 1987 engagierte sich Naturland dort in der Umstellung der weltweit ersten Teeplantage auf ökologischem Landbau. Im Laufe der Jahre kamen in Sri Lanka dann noch weitere Gewürzbetriebe hinzu. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Naturland Produkten aus Sri Lanka. Haupterzeugnisse sind mittlerweile Kokosprodukte, Gewürze (z.B. Ceylon Zimt) und Tee. Seit kurzem werden auch vermehrt tropische Früchte im deutschen Markt nachgefragt. 

Gleiche Chancen durch Fairen Handel: Geschlechtergerechtigkeit

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Am 13. September geht es wieder los: Unter dem Motto "Gleiche Chancen durch Fairen Handel" macht die Faire Woche bis zum 27. September mit bundesweit zahlreichen Veranstaltungen auf den Fairen Handel aufmerksam. Diesmal dreht sich alles um das Schwerpunktthema Geschlechtergerechtigkeit.

Die Faire Woche ist mit über 2.000 Aktionen die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit TransFair e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. – die Organisation der Aktionen vor Ort übernehmen Weltläden, lokale Aktionsgruppen, Schulen oder auch Privatpersonen.

Naturland zum Tag der Fische am 22. August

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Fische und ihre Lebensräume sind weltweit insbesondere aufgrund anhaltender Verschmutzung und Zerstörung der natürlichen Umwelt und der Überfischung durch industrielle Fischereien bedroht. Nur eine nachhaltige Fischerei kann unsere Meere gesund und die Ressource Fisch langfristig erhalten. Die Naturland Wildfisch Zertifizierung schafft klare Regeln für einen umfassenden nachhaltigen Fischfang.

Hier stehen vor allem kleine und handwerkliche oder auch besonders vorbildliche Fischereien im Fokus. Gerade erst waren die Naturland Kolleginnen auf den Azoren, um die Fischereigenossenschaft APASA zu besuchen.

Im Fokus: SDG 14 zum Tag der Ozeane am 8. Juni

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Die Ozeane liefern Nahrung, Rohstoffe und Energie, sind wichtig für den Transport und Lebensgrundlage von Millionen von Menschen. Besonders wichtig ist die klimaregulierende Funktion der Weltmeere. Aber Verschmutzung und Überfischung gefährden die Meere und ihre lebenswichtigen Funktionen.

Das nachhaltige Entwicklungsziel (SDG) 14 fordert deshalb die Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung, zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

Ausweitung des Pilotprojekts auf 15 weitere Kooperativen in Burundi

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Am Eröffnungstag der Fair Handeln Messe überreichten Staatsministerin Theresa Schopper und Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg einen Scheck in Höhe von 185.000 Euro für das Agroforst-Projekt in Burundi.

Thomas Hoyer, Geschäftsführer der WeltPartner eG und Hans Bartelme, Naturland Vize-Präsident freuen sich mit dieser neuen Förderung das Öko-Kaffeeprojekt in Burundi auszuweiten und auf die zukünftige enge Kooperation mit der Hochschule Rottenburg.