Naturland Winzer unter den Top 10 beim internationalen Weinpreis Mundus Vini

2CA 4939 webNürnberg – Naturland Wein ist international Spitze: Bei der Verleihung des internationalen Bio-Weinpreises Mundus Vini BioFach 2015 waren in diesem Jahr erneut gleich vier Naturland Weingüter ganz vorne mit dabei. Insgesamt 13 Medaillen konnten sie einstreichen, darunter auch das begehrte Große Gold, das insgesamt nur zehn Mal vergeben wurde. „Dieser große Erfolg beim wichtigsten internationalen Wettbewerb für Öko-Wein ist ein Ausdruck des generell hohen Qualitätsniveaus und Qualitätsstrebens der Naturland Winzer“, sagte der Naturland Präsidiums-vorsitzende Hans Hohenester am Rande der Preisverleihung am Mittwoch auf der BioFach in Nürnberg.
Mit einem „Stettener Stein Grauburgunder Eiswein” des Jahrgangs 2012 schaffte es das Würzburger „Weingut am Stein” von Sandra und Ludwig Knoll in die Top 10 der internationalen Biowein-Elite. Dass der „Stettener Stein” zu den ganz besonderen Weinbergslagen Deutschlands zu zählen ist, zeigte der fränkische Naturland Betrieb mit zwei weiteren Weinen: Für die beiden Großen Gewächse des Jahrgangs 2013 aus dem „Stettener Stein”(Riesling sowie Silvaner) gab es jeweils Gold.

 Naturland und Partner auf der BioFach 2015: Neue Fair Partner und Themenwelt Fisch

biofach2015 250Gräfelfing/Nürnberg – „Naturland bewegt. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert sich Naturland auf der BioFach 2015 in Nürnberg. Das Motto verdeutlicht die Rolle von Naturland als Impulsgeber für die Öko-Branche. Von der Zertifizierung der ersten Öko-Kaffee-Kooperative über die Entwicklung der Öko-Aquakultur bis zur Verbindung von Öko und Fair in Nord und Süd: Immer wieder geht Naturland als Pionier neue Wege und bewegt so auch andere zum Wandel.
Am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 zeigen knapp 60 nationale und internationale Partner und Gäste, wie Naturland die Öko-Branche auch weiterhin bewegt. Hinzu kommen gut 100 weitere Naturland Partner, die in anderen Hallen der Messe vertreten sind. Insgesamt 15 der Partner am Gemeinschaftsstand sind zudem Naturland Fair zertifiziert. Die erfolgreiche Entwicklung von Naturland Fair ist ein Beispiel dafür, wie Naturland auch weiter in Bewegung bleibt.

Preisverleihung auf der Grünen Woche: Gold und Silber für Naturland Hof Chiemgaukorn

Bayerns Bestes Bio 250Berlin – Bayerns beste Bio-Produkte 2015 kommen vom Naturland Betrieb Chiemgaukorn in Trostberg. Gleich zwei der insgesamt zehn Auszeichnungen, die Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Samstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vergab, gingen an Julia Reimann und Stefan Schmutz, die auf ihrem Naturland Hof im Chiemgau vor allem alte Getreidesorten anbauen. Eine Auszeichnung in Gold gab es für den „Bayerischen Reis” von Chiemgaukorn, Silber für das Leindotteröl. Der Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte” wird von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) organisiert, um die Qualität bayerischer Öko-Lebensmittel anhand ausgewählter Produkte darzustellen.

Beim diesjährigen Wettbewerb hatten sich 47 Unternehmen mit insgesamt 61 verschiedenen Produkten um eine der Auszeichnungen in den Kategorien Gold, Silber, Bronze und Innovation beworben. Eine Jury wählte die zehn besten Produkte nach festgelegten Kriterien aus: regionaler Rohstoffbezug, Produktqualität, soziales Engagement des Unternehmens sowie Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz.

50.000 Menschen demonstrieren für eine umfassende Agrarwende

WirHabensSatt2015Berlin – 50.000 Menschen haben zur Internationalen Grünen Woche in Berlin gegen Gentechnik, gegen das Freihandelsabkommen TTiP und für eine umfassende Agrarwende demonstriert. Sie forderten einen Kurswechsel in Richtung einer Landwirtschaft, die Bauern eine Zukunft gibt, damit sie ihrer Verantwortung gegenüber Verbrauchern, Tieren, Umwelt und Klima gerecht werden können.

Das machten bei der Abschlusskundgebung am Samstag vor dem Bundeskanzleramt zahlreiche Redner unterschiedlicher Organisationen deutlich, darunter auch Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied.

 

Im „Internationalen Jahr der Böden“: Naturland auf der Internationalen Grünen Woche

IGW 250Gräfelfing/Berlin – Gesunde Böden sind der Schlüssel zur Sicherung der Welternährung. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt. Im Öko-Landbau steht der Schutz des Bodens deshalb seit jeher im Mittelpunkt. Allerdings gehen jedes Jahr weltweit rund sechs Millionen Hektar fruchtbares Ackerland verloren. Aus diesem Grund hat die UNO 2015 zum „Internationalen Jahr der Böden“ erklärt.

Auf der Internationalen Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar in Berlin können sich die Messebesucher am Naturland Stand in der Bio-Halle (1.2b) darüber informieren, was gesunde Böden alles leisten und was Öko-Bauern tun, um diese lebenswichtige Ressource zu schützen. „Bio – mehr Platz für Leben“ lautet das diesjährige Motto der Bio-Halle, wo Naturland mit einer Aktionsfläche sowie einem Gemeinschaftsstand mit insgesamt acht Naturland Partnern präsent sein wird. Besucher können sich auf der Aktionsfläche (Stand 214) informieren, wie viel Leben in einem gesunden Öko-Boden steckt.

Bundesregierung muss Allianz gegen die Totalrevision der EU-Öko-Verordnung schmieden

2014 11 27 deleg 250Gräfelfing – Im Streit um die von Brüssel geplante Totalrevision der EU-Öko-Verordnung warnt Naturland vor falschen Kompromissen zu Lasten der Zukunft des Öko-Landbaus. „Der derzeit diskutierte Vorschlag der italienischen Ratspräsidentschaft ist nicht mehr als ein Scheinkompromiss. An der grundsätzlich falschen Ausrichtung der Brüsseler Pläne ändert sich dadurch gar nichts“, sagte Hans Hohenester, Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzender, auf der Delegiertenversammlung des Öko-Verbandes am Donnerstag in Gräfelfing.
In einem einstimmig gefassten Beschluss forderten die Naturland Delegierten die Bundesregierung auf, alles daran zu setzen, um bis zur Sitzung des EU-Agrarministerrats am 15. Dezember Allianzen gegen die geplante Totalrevision und für eine Rettung des Öko-Landbaus in Europa zu schmieden. „Die Verbraucher wollen mehr heimisches Öko. Viele Landesregierungen in Deutschland unterstützen dies, indem sie die Rahmenbedingungen für Öko-Bauern verbessern. Diese positiven Ansätze werden aber durch die Entwicklung auf europäischer Ebene komplett konterkariert“, heißt es in dem Beschluss der Naturland Delegiertenversammlung.