Gleich zwei internationale Öko-Weinpreise beweisen: Naturland Winzer erzeugen Weine auf Spitzen-Niveau. Bei den diesjährigen Öko-Weinwettbewerben "Amphore" und dem "internationalen bioweinpreis" holten Naturland Weine in mehreren Kategorien Gold, Silber und Bronze.

Beim Wettbewerb "Amphore" in Paris konnten die Naturland Weingüter am Stein sowie Sander überzeugen. Beim internationalen bioweinpreis wurden Weine der Naturland Weingüter Bausewein, Forsthof und Schlossgut Hohenbeilstein ausgezeichnet.

Besuch GIC klein Am Dienstag, den 25. Juli, besuchte eine Gruppe von 25 Vertretern, Managern und Partnern der Grünen Innovationszentren die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Naturland arbeitet bislang mit dem Grünen Innovationszentrum in Kamerun an der Umstellung einer Kakao-Kooperative.

Die Zentren sind ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie zielen darauf ab, die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigung und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln in den ländlichen Zielregionen durch Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu steigern. Die Zentren fördern die Einführung und Verbreitung von Innovationen entlang verschiedener Wertschöpfungsketten - vom Feld bis auf den Teller.

Steuererungskreis web 250 Wie schafft der Faire Handel bei Bäuerinnen und Bauern im globalen Süden Perspektiven? Welche Rolle spielt dabei der Ökologische Anbau? Was bewirkt die Kombination aus öko und fair bei uns? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum des Besuchs einer Delegation verschiedener Fairtrade-Towns in der Naturland Zentrale in Gräfelfing am 18.07.2017. Die Fair Akteure informierten sich über die Naturland Fair Zertifizierung und nutzten die Gelegenheit, auch untereinander weitere Kontakte zu knüpfen.

Teilnehmer der Delegation waren Mitglieder des Steuerungskreises der Fairtrade-Town München sowie weiterer Steuerungskreise von Fairtrade-Gemeinden aus dem Münchner Umland.

JPF FFH 250Mit 1,3 Milliarden Euro erreichte der Faire Handel in Deutschland 2016 ein neues Umsatzhoch und setzt damit seinen Wachstumskurs fort. Doch der Druck auf Produzentinnen und Produzenten durch schwankende Weltmarktpreise, erschwerte klimatische Bedingungen sowie asymmetrische Machtverhältnisse im Welthandel verdeutlichen die Notwendigkeit der politischen Arbeit der Fair-Handels-Bewegung.

Das gab heute das Forum Fairer Handel, der Verband des Fairen Handels in Deutschland, auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt. Naturland ist seit 2013 Mitglied im Forum Fairer Handel und lieferte Umsatzzahlen aus dem Fairen Handel in Europa.

Naturland Verbandsarbeit, Nachhaltigkeitsziele und Perspektiven für künftige Zusammenarbeit

chinesische delegation 250 Am 5. Juli 2017 besuchte eine chinesische Delegation der Provinz Guizhou die Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Die Gruppe war im Rahmen eines zweiwöchigen Weiterbildungsprogrammes in Frankfurt und München unterwegs, organisiert vom China Education & Training Center CETC. Ziel der Weiterbildung war es, die Delegation über die landwirtschaftlichen Strukturen, landwirtschaftlichen Verbände und Genossenschaften in Deutschland aufzuklären.

Die Teilnehmer stammten überwiegend aus dem Bereich der Armutsbekämpfung und Entwicklungshilfe, tätig am Poverty Alleviation and Development Office of Guizhou Province. Guizhou liegt im gebirgigen Süden des chinesischen Binnenlandes, am Fuße des Himalaya Gebirges. Die Provinz ist ungefähr halb so groß wie Deutschland und hat rund halb so viele Einwohner wie Deutschland.

Löwenstein: Bundesminister Schmidt hat wichtige Verhandlungsziele noch nicht erreicht

Felix Loewenstein 250Der derzeit vorliegende Kompromiss zur Neufassung der EU-Öko-Verordnung ist nach wie vor unzureichend und muss dringend nachgebessert werden. Felix Prinz zu Löwenstein, Naturland Bauer und Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), appelliert deshalb an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, zusammen mit anderen Mitgliedsstaaten auf den letzten Metern die erforderlichen Verbesserungen durchzusetzen oder sich gegen den unzureichenden Entwurf zu stellen.

„Der im Trilog gefundene Kompromiss liegt nun vor. Er ist kein Fortschritt für Bio, der eine Verabschiedung rechtfertigen würde", sagte Löwenstein am Donnerstag (6. Juli) in Berlin.