ver.di Bildungszentrum Mosbach

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2015 kam das ver.di Bildungszentrum Mosbach als Gastro Partner zu Naturland. Schon damals setzte das gewerkschaftliche Tagungshaus in der Küche bevorzugt auf regionale Öko-Zutaten. Seit Neckar-Odenwald zu Baden-Württembergs Bio-Musterregionen zählt, lässt sich das Verpflegungskonzept besser denn je verwirklichen: Die Öko-Umstellung wird gefördert, Netzwerke und Lieferpartnerschaften werden aufgebaut.

In der Region Neckar-Odenwald leben nur 127 Menschen pro Quadratkilometer, daher gibt es viel Platz für Landwirtschaft. 75 Prozent der ausgewiesenen Agrarflächen werden als Ackerland bewirtschaftet – zunehmend ökologisch.

Das Projekt "Bio-Fisch in der Mittagspause" blickt auf 10 erfolgreiche Aktionstage

Bild News Bio Fisch in der Mittagspause klein„Gerichte sind dann gut, wenn sie eine Geschichte haben“, erklärt Gilbert Köcher, Küchenchef der UKE-Kantine in Hamburg. Dass sowohl die Bio-Fisch Gerichte schmackhaft als auch die Geschichten dahinter interessant sind, das haben die Bio-Fisch Aktionstage, die in den letzten 3 Jahren in den Kantinen der Bio-Städte Deutschlands durchgeführt wurden, gezeigt. Gilbert Köcher war einer von zahlreichen Kantinenleitern, mit denen Naturland im Rahmen des Projektes "Bio-Fisch in der Mittagspause" zusammengearbeitet hat. 

Im Mittelpunkt des Projektes standen Aktionstage in Kantinen, in denen Bio-Fisch lecker und modern zubereitet wurde. 

Videotrailer zu E-Mail-Kampagne #wirlebenArtenvielfalt online

Hubert Heigl lbv kampagne 250pxGräfelfing/Hilpoltstein – Der Green Deal der EU-Kommission muss zum Leitbild der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa werden. „Wir brauchen endlich eine grundlegende Wende hin zu einer Agrarpolitik, die Artenvielfalt, Umwelt und Klima schützt und bäuerlichen Betrieben eine Zukunft gibt“, fordern Naturland und der LBV (Landesbund für Vogelschutz) mit Blick auf den Protest unter dem Motto „Wir haben es satt!“, der am Wochenende vor dem Kanzleramt in Berlin stattfindet. „Der Green Deal muss in den Strategieplan Deutschlands zur nationalen Umsetzung der GAP eingearbeitet werden“, unterstreichen der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl.

Naturland und LBV sind Teil des bundesweiten Verbändebündnisses „Meine Landwirtschaft“, das am Samstag (16. Januar) mit der „Aktion Fußabdruck“ in Berlin für die Agrarwende und gegen Artenschwund, Höfesterben und Tierfabriken protestiert. Um sich dem Protest Corona-konform auf Distanz anzuschließen, schicken dieser Tage tausende Menschen stellvertretend ihre Fußabdrücke und Forderungen nach Berlin, wo diese am Samstag vor dem Kanzleramt eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.

"Wir haben es satt!"-Demo 2021: Bleibt zuhause und schickt Eure Fußabdrücke

Fussabdruck Naturland 250Berlin/Gräfelfing, 12.01.2021 - Die Agrarwende ist wichtiger denn je, das verdeutlicht auch die Corona-Pandemie. Beidem gerecht zu werden bedeutet diesmal für alle: Bleibt Zuhause und schickt uns euren Fußabdruck!

Die "Aktion Fußabdruck" ersetzt in Corona-Zeiten die große "Wir haben es satt"-Demo, bei der seit 2011 alljährlich im Januar mehrere zehntausend Menschen für die dringend notwendige Agrarwende hin zu einer Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft demonstriert haben. Naturland gehört seit Anbeginn zu den Trägern der Demonstration.

Den Hof mit Leben füllen und Menschen für die Landwirtschaft begeistern. Für ein pädagogisches Angebot auf dem Hof braucht es meist nicht viel. Denn der Hof bietet unglaublich viele Möglichkeiten, besonders Kindern (aber auch Erwachsenen) Erfahrungen und Erlebnisse zu ermöglichen.

Erkennen, wo die eigenen Schätze auf dem Hof liegen, darum geht es in der 10-tägigen Qualifizierung Bauernhofpädagogik, die im März 2021 wieder startet und von Naturland unterstützt wird. Interessierte Landwirte und Landwirtinnen können sich bis zum 5. Februar anmelden.

Öko-Betrieb Hof Eselsmühle aus Hessen mit dem CeresAward ausgezeichnet

Rinderhalter Hoffarth TJR 5597 25022.12.2020 Lohra – Beim diesjährigen CeresAward, der Wahl zum Landwirt des Jahres, wurde Felix Hoffahrt aus dem mittelhessischen Lohra zum besten Rinderhalter 2020 gekürt. Die Juroren waren vor allem vom gesamtbetrieblichen Konzept auf dem Naturland Hof Eselsmühle überzeugt, denn Öko-Bauer Hoffarth hat seinen Betrieb auf mehrere Standbeine gestellt.

Neben Angusrindern züchtet er Welsh Cob-Ponys, hält Pensionspferde und Puten, betreibt Ackerbau und vermarktet sein Fleisch selbst.