Naturland auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin (17.-26. Januar 2020)

Rundum OekoBerlin – „Weil Menschen Öko machen“: Unter diesem Motto stellt Naturland auf der Internationalen Grünen Woche 2020 die Bäuerinnen und Bauern, die unsere Lebensmittel erzeugen, in den Mittelpunkt. Der Naturland Stand findet sich in Halle 1.2B (Stand 204), im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Darüber hinaus ist Naturland mit einer Aktion zum Thema Tierwohl in der Bayern-Halle (22B) präsent. Am Stand der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) können die MessebesucherInnen die artgerechte Tierhaltung auf verschiedenen Naturland Höfen dank Virtual Reality quasi „live“ erleben.

Naturland Bäuerin Silke Vogel fährt seit zehn Jahren zur "Wir haben es satt"-Demo nach Berlin

Silke Vogel 250Silke Vogel auf der "Wir haben es satt"-Demo in BerlinAm 18. Januar ist es wieder so weit: Vor dem Brandenburger Tor in Berlin werden zehntausende Menschen für eine neue Agrarpolitik demonstrieren. Es ist ein breites Bündnis aus Bäuerinnen und Bauern, VerbraucherInnen, Tier- und UmweltschützerInnen, die unter dem Motto "Wir haben es satt" gemeinsam auf die Straße gehen.

Silke Vogel, Naturland Bäuerin aus der hessischen Wetterau, ist eine Demo-Teilnehmerin der ersten Stunde. Schon seit zehn Jahren fährt sie jeden Januar nach Berlin. Was sie antreibt, wie sie das Verhältnis von Landwirtschaft und Gesellschaft wahrnimmt und warum sie als Tierhalterin gerne auch mit VeganerInnen demonstrieren geht, erzählt Silke Vogel im Interview.

Ab sofort sind wir unter neuen Durchwahlnummern zu erreichen. Hier finden Sie unsere neuen Kontakte.

 

Wettbewerbsfähigkeit europäischer Öko-Obsterzeuger stärken

BiofruitNet HD 250

Die Auftaktveranstaltung am 16. und 17. Dezember 2019 war der offizielle Startschuss für das Projekt BIOFRUITNET. Mit dem Fokus auf Bio-Kern-, Stein- und Zitrusfrüchte will BIOFRUITNET die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bio-Obstproduktion stärken.

Die europäische Union ist zwar weltweit führende Region in der Öko-Obstbau Erzeugung, nichtsdestotrotz steigen auch die Öko-Fruchtimporte in die EU. Das liegt daran, dass bestimmte Sorten nicht angebaut werden können, saisonal nicht verfügbar sind oder die Nachfrage in der EU nicht gedeckt werden kann. Die europäischen Öko-Obsterzeuger müssen sich dieser Herausforderung stellen, um in dem immer stärkeren Marktwettbewerb erfolgreich zu bleiben.

 

Inspektorenschulung und Mitgliederversammlung

News Mexiko 250

Im November und Dezember führte Naturland in Mexiko zwei Veranstaltungen zum Thema Qualitätssicherung durch. Naturland ist in Mexiko seit den 90er Jahren aktiv. Die 3.200 Naturland Bauern kultivieren neben Kaffee auch Agaven, Chia und Orangen. Weiterhin sind in Mexiko über 45.000 Bienen-Völker Naturland zertifiziert.

Die regionale Mitgliederversammlung der Naturland Betriebe in Chiapas fand am 02. Dezember in San Cristóbal de las Casas statt. Ein wichtiges Thema des Treffens war die Bedeutung der Diversifizierung im Kaffeeanbau. Hier stellte Peter Gänz die Richtlinienanforderungen von Naturland heraus, die zur Diversifizierung der Schattenbäume klare Vorgaben machen. Die 15 Repräsentanten der Kleinbauernkooperativen aus der Region Chiapas bestätigten die Vorteile des diversifizierten Kaffeeanbaus bezüglich Artenvielfalt, Krankheitsdruck, Klimaanpassung und Düngerwirkung. Zum Thema Düngung wird Naturland im Jahr 2020 wieder Workshops zur Herstellung von hausgemachten Bio-Flüssigdüngern anbieten.

 

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft, der Rest kommt von Plantagen. Was viele nicht wissen: Konventionelle Christbaum-Plantagen bedeuten auch Pestizide und viel Mineraldünger und damit eine Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Die Alternative sind Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung. Sie werden ohne jeglichen Mineraldünger- und Pestizideinsatz angebaut. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume stark gewachsen ist: von etwa 50 vor zehn Jahren auf heute über 700.