Naturland und Partner auf der BioOst in Berlin und der BioWest in Düsseldorf

BN11 250 166„Naturland bewegt. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert Naturland sich auf den Regionalmessen BioOst am 19. April in Berlin und BioWest am 10. Mai in Düsseldorf. Das Motto verdeutlicht die Rolle von Naturland als Impulsgeber für die Öko-Branche. Von der Zertifizierung der ersten Öko-Kaffee-Kooperative über die Entwicklung der Öko-Aquakultur bis zur Verbindung von Öko und Fair in Nord und Süd: Immer wieder geht Naturland als Pionier neue Wege.

Naturland ist auf den beiden Messen mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, an dem insgesamt 13 Naturland Partner teilnehmen, knapp die Hälfte davon mit Naturland Fair Zertifizierung. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Naturland Partner auf den Messen vertreten: 24 in Berlin, 23 in Düsseldorf.

Die gemeinsame Kampagne des Netzwerks Forum Fairer Handel und des Weltladen-Dachverbands setzt sich dafür ein, dass global agierende deutsche Unternehmen bei der Verletzung von Menschen- und Arbeitsrechten zukünftig zur Verantwortung gezogen werden. Naturland ist Mitglied im Netzwerk Forum Fairer Handel und ruft zur Teilnahme an der die Kampagne begleitende Unterschriftenaktion an die Bundesregierung auf.

Der Faire Handel zeigt seit mehr als vierzig Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 könnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich daher für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein.

Zur Kampagne und Unterschriftenaktion.

„Es ist genug da. Für alle.“ – Neues Buch von Naturland Bauer Felix Prinz zu Löwenstein

Felix Loewenstein 250Gut zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an Hunger oder Mangelernährung. Und die Weltbevölkerung wächst weiter. Die Lösung dieser Hungerkatastrophe ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Doch der Kampf gegen den Hunger kann nicht gegen die Natur stattfinden, sondern nur mit ihr.

Der Glaube, man könne den Hunger durch eine Steigerung der Produktivität mithilfe von immer mehr Chemie und Gentechnik auf den Äckern bekämpfen, ist ein Irrglaube, argumentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Öko-Bauer und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, in seinem neuen Buch „Es ist genug da. Für alle“. Notwendig ist laut Löwenstein vielmehr eine grundlegende Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft.

Löwenstein fordert Bundesregierung zum Handeln auf

KeineGentechnik 01Skandalöse Entscheidung des Europäischen Patentamts (EPA) in München: Im langwierigen Patentstreit um Tomaten und Brokkoli hat die Große Beschwerdekammer  des EPA nun abschließend befunden, dass Patente auf Pflanzen und Tiere, die konventionell gezüchtet sind, auch weiterhin erteilt werden dürfen. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert Entscheidung des EPA scharf. Nun muss die Bundesregierung bei der EU-Kommission auf eine Novellierung der EU-Bio-Patentrichtlinie drängen, forderte Felix Prinz zu Löwenstein, BÖLW-Vorsitzender und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, am Freitag in Berlin.

"Die Entscheidung des EPA, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen auszusprechen, ist verheerend und dient ausschließlich den Interessen multinationaler Saatgutkonzerne! Züchter und Landwirte brauchen den freien Zugriff auf die genetische Vielfalt aller Pflanzensorten und Tierrassen", sagte Löwenstein: "Das bestehende Sortenschutzrecht reicht völlig aus, um die geistige Leistung zu schützen, die in dieser Arbeit steckt. Patente blockieren die Weiterentwicklung, auf die wir in der Landwirtschaft weltweit dringend angewiesen sind!"

Am 21. März hat ganz offiziell der Frühling begonnen - und damit auch die Pflanzsaison 2015. Erwartungsvoll widmen sich Privathaushalte jetzt wieder der Garten- und Balkonbepflanzung. Dabei ist aber Umsicht geboten.

Laut einer von Greenpeace veröffentlichten Studie sind 79 Prozent der in den Gartencentern sowie Bau- und Supermärkten angebotenen Pflanzen erheblich mit Pestiziden belastet und haben einen unverhältnismäßig langen Transportweg hinter sich. Die umweltschonende Alternative hierzu ist der Einkauf beim Naturland Gärtner vor Ort.

Naturland Gärtner und Baumschulen in Ihrer Region

Naturland auf der Fair Handeln 2015 in Stuttgart

2015 Fair Handeln

Fairer Handel ist ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung der Erzeuger. Naturland Fair fügt diesem ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekt die ökologische Dimension hinzu. Auf der Fair Handeln 2015 in Stuttgart steht Naturland für die wichtige Verbindung von Ökologischem Landbau und Fairem Handel.

Regional, national und international setzt sich der Öko-Verband dafür ein, dass Öko-Bauern weltweit eine Zukunft haben. Das geht nur, wenn sie von ihren Erzeugnissen leben können. Faire Preise, verlässliche Handelsbeziehungen und soziale Verantwortung legen dafür die Grundlage. Sie sind die tragende Säulen der Naturland Fair Zertifizierung, mit der Unternehmen seit nunmehr 5 Jahren ihr Bekenntnis zu engagiertem Miteinander im wirtschaftlichen Handeln sowie in der Gesellschaft verdeutlichen.