Weingut am Stein für besonders nachhaltigen und innovativen Öko-Weinbau ausgezeichnet

bundespreis oekolandbau 250Das Würzburger Naturland Weingut „Am Stein“ ist in diesem Jahr unter den Siegern des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau. Ludwig und Sandra Knoll werden für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und ihre starke Innovationskraft im ökologischen Weinbau geehrt.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt überreichte die Auszeichnung am Tag des Ökologischen Landbaus auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Internationale Grüne Woche in Berlin: Naturland erstmals in zwei Messehallen vertreten

IGW klein 250

Berlin – Naturland steht seit jeher für die Verbindung von Öko-Landbau und Fairem Handel. Dass diese Verbindung mehr ist als nur ein Trend, wird auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in diesem Jahr in besonderer Weise deutlich. Vom 19. bis 28. Januar ist Naturland erstmals gleich in zwei Hallen der Messe vertreten. 

Zum einen in der Bio-Halle (1.2b), wo ein Höhepunkt wieder das Kinder- und Jugendprogramm mit Lern- und Mitmachspielen rund um den Öko-Landbau sein wird. Zugleich wird Naturland aber auch in der Halle „EINEWELT ohne Hunger ist möglich“ (5.2) präsent sein, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert wird.

Neue Landwirtschaftsministerin zu Gast bei Naturland Mitgliederversammlung

ministerin otte kinast 250Der Öko-Landbau in Niedersachsen ist im vergangen Jahr so stark gewachsen wie nie zuvor. „Immer mehr Betriebe erkennen, dass der Öko-Landbau ihnen ökonomisch wie auch ökologisch langfristige Perspektiven bietet. Diese Chance gilt es zu nutzen durch Kontinuität bei den politischen Rahmenbedingungen“, sagte der Naturland Landesvorsitzende Everhard Hüseman auf der Mitgliederversammlung des Öko-Verbands in Hannover.

Die neue Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast machte als Gastrednerin deutlich, dass auch sie noch viel Potenzial für mehr Öko aus Niedersachsen sieht.

IFOAM Organics International, Naturland und FiBL stärken Öko-Kompetenz in ausgewählten Grünen Innovationszentren

Bauer im Gemüsefeld 250Der verbesserte Zugang zu Wissen und Innovationen des Öko-Landbaus haben großes Potenzial, die Ernährungssicherheit zu verbessern und die Produktivität kleinbäuerlicher Betriebe in Afrika und Indien wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig zu steigern. Mit dieser Zielsetzung unterstützen der Öko-Weltdachverband IFOAM Organics International, das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V. in einem gemeinsamen Projekt derzeit neun ausgewählte Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (GIAE).

Die Grünen Innovationszentren sind Teil der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ und werden durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in insgesamt 14 Ländern umgesetzt.

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft, der Rest kommt von Plantagen. Was viele nicht wissen: Konventionelle Christbaum-Plantagen bedeuten auch Pestizide und viel Mineraldünger und damit eine Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Eine gute Alternative sind daher Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung. Sie werden ohne jeglichen Mineraldünger- und Pestizideinsatz angebaut. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume stark gewachsen ist: von etwa 50 vor zehn Jahren auf heute rund 350.

GAP-Pläne der EU-Kommission vorgestellt - Naturland warnt vor Fortsetzung alter Fehler

Hubert Heigl 250Naturland warnt angesichts der am Mittwoch in Brüssel vorgestellten Leitlinien der EU-Kommission für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) vor einer Fortsetzung der Fehler der Vergangenheit. „Statt den Fokus der GAP künftig klar auf mehr Umwelt-, Klima und Tierschutz zu legen, spricht EU-Kommissar Hogan wieder einmal vor allem vom Export“, kritisierte Naturland Präsident Hubert Heigl am Donnerstag auf der Delegiertenversammlung des Öko-Verbands in Gräfelfing.

„Das wäre genau die Politik, die schon bisher dazu geführt hat, dass jedes Jahr Tausende Höfe in ganz Europa aufgeben müssen, während die Belastung unseres Trinkwassers, das Artensterben und die Klimakrise immer weiter voranschreiten.“ Heigl fordete stattdessen neue Agrarpolitik, die Landwirte künftig konsequent für ihre öffentlichen Leistungen honoriert.