Gemeinsames Statement der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten 
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In einem gemeinsamen Statement bekennen sich 33 Unternehmen und Organisationen zum Lieferkettengesetz. Sie begrüßen eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten und wollen gemeinsam mit der Bundesregierung Verantwortung übernehmen, um ihre Lieferketten vom Produktionsland bis in deutsche und europäische Supermärkte nachhaltig und rückverfolgbar zu gestalten.

Impfverbot für Öko-Betriebe würde Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration gefährden

Ferkel 250Zum Ende dieses Jahres tritt der gesetzlich beschlossene Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration in Deutschland in Kraft. Kurz vor diesem Datum droht nun die Entscheidung der Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK), die seit 2010 für den Öko-Landbau zugelassene Impfung gegen Ebergeruch zu verbieten, den gesamten Ausstieg zu gefährden.

Deshalb appellieren Naturland, die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz und der Tierschutzverband PROVIEH sowie die REWE Group gemeinsam an die AgrarministerInnen der Länder, das Verbot zu stoppen und an Bundesministerin Klöckner, die deutsche EU-Ratspräsidentschaft dazu zu nutzen, sich in Brüssel aktiv für das Tierwohl einzusetzen.

BIOFRUITNET verbindet europäische Öko-Obstbauern

BiofruitNet HD kleinIm Bio-Obstanbau ist der Schutz vor Schädlingen und Krankheiten von großer Bedeutung, da es sich in der Regel um empfindliche Kulturen handelt. Viele Biobäuerinnen und -bauern in Europa haben ihre eigenen Praktiken und Verfahren entwickelt, um den Herausforderungen im ökologischen Pflanzenschutz erfolgreich zu begegnen.

Dieses wertvolle Praxiswissen verbleibt jedoch oft auf lokaler Ebene, statt es mit Obstbäuerinnen und -bauern in anderen Regionen, die mit den gleichen Problemen konfrontiert sind, zu teilen. Das BIOFRUITNET-Projekt zielt darauf ab, Praktiker im ökologischen Obstbau in ganz Europa besser zu vernetzen und diese erfolgreichen Methoden des Pflanzenschutzes für alle zugänglich zu machen.

Praxistag Biodiversität von Naturland und LBV

Betrieb Gck Streuobst 250Beilngries, 06.07.2020 – Das größte Lob hat Florian Gäck von einer alten Frau aus dem Dorf bekommen. „So habe das in ihrer Kindheit auf den Feldern bei uns überall ausgesehen, hat sie geschwärmt“, erzählt der 40-jährige Naturland Bauer aus Beilngries. Stolz lenkt er die Blicke der BesucherInnen auf die bunte Vielfalt unterschiedlichster Ackerwildkräuter auf dem Getreidefeld hinter ihm.

Zwischen Öko-Roggen mit Wintererbse, die er dort im Gemenge anbaut, blühen nicht nur roter Mohn und weiße Kamille, sondern auch zahlreiche als gefährdet eingestufte Arten: So sind zum Beispiel der gelbblühende Ackerhahnenfuß, der violette Frauenspiegel und die weiße Ackerlichtnelke zu sehen. „Und das hier ist Ackerrittersporn, der hat sich besonders gut etabliert“, sagt Gäck und weist auf die in kräftigem Lila leuchtenden Blüten.

Hohe Tierwohlstandards und Transparenz in der gesamten Produktionskette überzeugen

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Sowohl konventionelle als auch Bio-Produkte wurden nicht nur auf Geschmack und Qualität des Fleischs getestet, sondern auch Aspekte wie Tierwohlkriterien, Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung, sowie Transparenz in der gesamten Produktionskette wurden in die Bewertung miteinbezogen.

Das Schweinefleisch der Testpackung kommt vom Naturland Betrieb von Johannes Hohenester.

Videointerview mit Naturland Landwirt Tobias Klenke

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Bad Sooden-Allendorf - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Naturland Landwirt Tobias Klenke ist ein echter Teamplayer. Zusammen mit seiner Familie und vielen fleißigen Erntehelfern baut er leckeren Bio-Spargel und Bio-Erdbeeren an. Neben den ökologischen Aspekten des Anbaus achtet er besonders auf gute Arbeitsbedingungen für seine Arbeiter.