Delegierte aus vier Erdteilen treffen sich per Videokonferenz

postkarte lieferkettengesetz Bild Delegierte 250Gräfelfing – Da die reguläre Naturland Frühjahrsversammlung in diesem Jahr infolge der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, haben die Delegierten und der Internationale Beirat des Öko-Verbands sich statt dessen erstmals per Video-Konferenz zu Beratungen zusammengefunden.

Delegierte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa berichteten bei dem auf drei Tage verteilten digitalen Treffen (11.-13. Mai), mit welchen Herausforderungen die Menschen in ihren Heimatländern derzeit zu kämpfen haben.

Videointerview mit dem Team vom Kartoffelkombinat

kartoffelkombinat homepage 350München - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Beim Kartoffelkombinat ackern wirklich alle für Öko, denn in der Genossenschaft haben sich mehr als 1.800 Münchner Haushalte zusammengetan, um ökologisches, regionales und saisonales Gemüse anzubauen. Nach den Prinzipien einer SoLaWi (Solidarischen Landwirtschaft) können die Mitglieder selbst bestimmen, was angebaut wird und garantieren durch ihre Mitgliedschaft im Kartoffelkombinat die Abnahme aller erzeugten Lebensmittel und übernehmen die damit entstehenden Kosten wie Saatgut, Löhne, Logistik, etc. im Voraus.

Videointerview mit Manuel Grundei und Nico Scheller von der Lokalbäckerei BrotZeit

brotzeit homepage 350Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Gutes Brot braucht seine Zeit – das wissen Nico und Manuel von der Lokalbäckerei Brotzeit in Pullach und Grünwald natürlich ganz genau. Schon seit 2011 backen sie in ihren mittlerweile drei Backstuben Brote, leckere Kuchen und Süßes und natürlich ganz viele Brötchen und Brezen. In unserem Interview erzählen die beiden, was Öko und Regional für sie bedeutet, was gerade alles Neues ansteht und vor was für Herausforderungen zum Beispiel auch der Klimawandel den Bäckereibetrieb stellt.

Videointerview mit Johanna Mehringer vom Naturland Hof Mehringer in Bayern

mehringer homepage 350Johanna Mehringer betreibt mit ihren Eltern in der Nähe von Geisenhausen einen Naturland Hof im Nebenerwerb. Hier gehen sie ihrer Leidenschaft nach: alte Haustierrassen vor dem Aussterben zu bewahren und Haselnüsse anzubauen. Warum diese Kombination ökologisch richtig gut ist und was gerade ansteht, erzählt sie uns im Interview – inklusive eines Gartentipps.

Videointerview mit Michael Eisele vom Naturland Hof Eisele in Bayern

eisele homepage 350Scheuring (Oberbayern) - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Michael Eisele hält auf seinem Betrieb in Scheuring knapp 50 Milchkühe und bewirtschaftet 50 ha Grünland. Das Besondere daran: er macht eine muttergebundene Kälberaufzucht, die Kälber dürfen also die ganze Zeit bei ihren Mutterkühen bleiben. Jetzt im Frühjahr kommen die Kühe mit ihren Kälbchen zum ersten mal wieder auf die Weide, was bei der ein oder anderen Kuh durchaus für Freudensprünge sorgt. Mehr zu seiner Arbeit auf dem Betrieb erzählt uns Michael im Interview.

Projekt RegioHuhn: Alte Hühnerrassen weiterzüchten – Naturland Betriebe erproben Tiere in der Praxis

Mechelner HuhnMariensee/Kitzingen/Bonn/Hohenkammer, 15.04.2020 – Viele alte regionale Hühnerrassen in Deutschland sind vom Aussterben bedroht. Ihre Haltung ist selbst für Öko-Betriebe wirtschaftlich nicht tragfähig, weil der Markt dominiert ist von wenigen modernen Hochleistungsrassen, die speziell für das Eierlegen oder für die Fleischproduktion gezüchtet wurden.

Zum damit verbundenen Verlust an biologischer Vielfalt kommt noch das ethische Problem des Tötens der männlichen Küken aus den Legelinien. Einen Ausweg aus diesem Dilemma sucht das neue Projekt „RegioHuhn“ unter Beteiligung der Fachberatung für Naturland.