seaspiracy 250pxDie zerstörerische Ausbeutung unserer Weltmeere ist ein großes Problem, das dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt. Die Dokumentation „Seaspiracy“ auf der Streaming-Plattform Netflix erzeugt diese Aufmerksamkeit, indem sie ein grelles Licht auf die in der Tat zahlreichen Schattenseiten der internationalen Fischwirtschaft wirft. Allerdings ist dieses Licht so grell, dass alle erfolgreichen Alternativen und Lösungskonzepte gleichsam ausgeblendet werden.

Nachhaltige Fischerei sei gar nicht möglich, so die verallgemeinernde Grundthese der Dokumentation. Diese These ist ebenso falsch, wie gefährlich.

Öko-Betrieb aus Rheinland-Pfalz bekommt Umstellungsförderung

Familie AllerDer Naturland Betrieb von Familie Aller aus Maxsein in Rheinland-Pfalz gehört zu den diesjährigen Siegern des NABU-Wettbewerbs „Gemeinsam Boden gut machen“.

Der Wettbewerb soll landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Öko-Landbau unterstützen. Familie Aller will ihr Preisgeld für die Förderung von Arten- und Naturschutz auf dem Wiesenhof einsetzen.

keine gentechnik 250pxBerlin/Gräfelfing, 21.04.2021 - Gentechnik hat in unserer Nahrung nichts zu suchen. Darin ist sich der große Mehrheit der Verbraucher:innen in Deutschland seit langem einig. Dennoch lässt die Gentechnik-Lobby nichts unversucht, die aktuelle rechtliche Definition von Gentechnik aufzuweichen, um neue Verfahren wie CRISPR/Cas von der gesetzlichen Regulierung auszunehmen.

Dagegen wendet sich ein breites Bündnis von Verbänden und Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Tier-, Natur- und Verbraucherschutz sowie der Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft und Entwicklungspolitik, darunter auch Naturland.

Führungswechsel bei der Beratung für Naturland

thomas martin pm 250pxHohenkammer, 15.04.2021 - Die Beratung für Naturland erweitert ihre Führung und ihr Beratungskonzept. Angesichts der Vielfalt neuer Aufgaben sowie des starken Wachstums von Naturland gibt es künftig zwei statt nur einen Geschäftsführer.

Martin Bär (52), Regionalberater sowie Geschäftsführer des Naturland Baden-Württemberg e.V., leitet fortan die Geschäfte der bundesweit agierenden Öko-Beratungsgesellschaft mbH (ÖBG). An der Spitze des in Bayern tätigen Erzeugerrings für naturgemäßen Landbau e. V. steht Thomas Neumaier (32), der dort neben seiner Tätigkeit als Berater bereits seit knapp einem Jahr auch mit Leitungsaufgaben betraut war.

Naturland und LBV zu GAP-Beschlüssen der Agrarminister:innen – Brief an Klöckner

billesberger pm 250Als „ersten Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen“, werten Naturland und der LBV die Beschlüsse der Agrarminister:innenkonferenz (AMK) vom vergangenen Freitag zur Umsetzung der der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) in Deutschland. „Die Richtung stimmt, nun kommt es darauf an, dass der eingeschlagene Weg auch konsequent im Sinne von Umwelt und Artenvielfalt beschritten wird“, schreiben LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl am Mittwoch in einem gemeinsamen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Im Video: Frau Klöckner, Sie haben Post! - YouTube Naturland Bauer Mogli Billesberger und die LBV-Kreisvorsitzende in Erding, Ursula Schmidt-Hoensdorf, bringen den Brief an die Bundeslandwirtschaftsministerin gemeinsam zum Briefkasten.

Ceres-Award: Naturland Bauer Felix Hoffarth ist Landwirt des Jahres 

Rinderhalter Hoffarth TJR 5597 250Naturland Bauer Felix Hoffarth ist „Landwirt des Jahres 2020“. Nachdem die Jury des CeresAwards den 28-Jährigen aus dem mittelhessischen Lohra im Dezember bereits zum „Rinderhalter des Jahres“ gekürt hatte, konnte Hoffarth sich bei der abschließenden Online-Gala vergangene Woche nun auch den Gesamtsieg sichern.

„Das ist ein wunderbarer Erfolg auch für den Öko-Landbau insgesamt“, gratulierte Naturland Präsident Hubert Heigl dem frisch gebackenen Landwirt des Jahres. „Junge Betriebsleiter wie Felix Hoffarth, die mit Engagement und Begeisterung ihre Betriebe entwickeln und mit Öko-Landbau erfolgreich sind, zeigen am besten, wo die Zukunft unserer Landwirtschaft liegt. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass nun schon zum zweiten Mal in Folge der Hauptpreis beim CeresAward an einen Öko-Betrieb geht“, unterstrich der Naturland Präsident.