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Global Peasants´ Rights Congress

Kategorie
Naturland
Datum
2017-03-07 - 2017-03-10
Veranstaltungsort
Schwäbisch Hall - Neubausaal, Rosenbühl Nr. 14
Deutschland

In einem ersten Teil wird die aktuelle Situation der kleinbäuerlichen Landwirtschaft weltweit und die Folgen von Globalisierung und Klimawandel für die Bevölkerung des ländlichen Raums beleuchtet. Der zweite Teil behandelt in thematischen Arbeitsgruppen am Beispiel von 10 grundlegenden „Rechten“, wie Landrechte, Zugangsfragen zu Ressourcen, Anrecht auf einen angemessenen Lebensstandard und soziale Sicherung,  die Notwendigkeit hier einen Schutz einzufordern. Im dritten Teil formulieren die Vertreter der verschiedenen Kontinente und der verschiedenen Betroffenengruppen (Fischer, Hirtenvölker, Indigene) in getrennten Arbeitsgruppen ihre Ansprüche an die Menschenrechte.

Am Ende des Kongress wird eine Resolution verabschiedet, die die Kommentare und Meinungen der Teilnehmer zu den diskutierten Themen sowie ihren Forderungen beinhaltet.

Organisatoren

Veranstaltet wird der Kongress von der Stiftung „Haus der Bauern“ Schwaebisch Hall, Via Campesina, FIAN-International und FIAN Germany, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Ecoland International und der Erzeugergemeinschaft Schwaebisch Hall.
Naturland unterstützt als Partner diesen Kongress.

Hintergrund

Nach Angaben der FAO leiden mehr als 795 Millionen Menschen weltweit unter Hunger, besonders in den Entwicklungsländern. Obwohl die landwirtschaftliche Produktion steigt, verbessert sich diese Situation nicht. Hunger ist ein Problem der Verteilung und des Zugangs zu angemessener Ernährung.
Kleinbäuerinnen und –bauern produzieren den weitaus größten Teil der Nahrung weltweit. Die von ihnen betriebene Landwirtschaft leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den Kampf gegen Hunger und Armut sowie den Erhalt von natürlichen Ressourcen und Umwelt.
Dennoch gehören Kleinbäuerinnen und –bauern und andere im ländlichen Raum Beschäftigte zu den ärmsten Teilen der Bevölkerung, sind politisch in den meisten Ländern kaum repräsentiert und von Globalisierung und Klimawandel vorrangig betroffen. Spekulationen mit Lebensmitteln und Agrarland sowie staatliche Subventionen für die industrielle Landwirtschaft bedrohen ihre Existenz. Umweltzerstörung, Erosion, Vergiftung von Land durch Agrochemikalien und Wasserknappheit führen zur Abwanderung aus dem ländlichen Raum sowie weltweiten Migrationsbewegungen.

 
 

Alle Daten

  • Von 2017-03-07 bis 2017-03-10