Naturland e.V.

Engagement und Projekte

Naturland und seine Organisationen bringen weltweit den Ökologischen Anbau voran. Neben unserer "klassischen" Öko-Verbandsarbeit wie Zertifizierung, Information und Netzwerkarbeit engagiert sich Naturland in weiteren Nachhaltigkeitsprojekten. Hier stellen wir einige davon vor:

 

Im Oktober 2015 fiel der Startschuss für ein von der EU gefördertes Projekt zum Tierwohl namens „AWARE“. Naturland kann seine Erfahrungen von den jährlichen Tierwohlkontrollen nun auf internationaler Ebene einbringen.

Gemeinsam mit der britischen Öko-Zertifizierungsorganisation Soil Association, der italienischen Kontrollstelle CCPB, der polnischen Kontrollstelle Agro Bio Test, der deutschen Kontrollstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz und unter Beteiligung der Georg August Universität in Göttingen wird in den nächsten drei Jahren an Tierwohlkontrollen gearbeitet.

Die Homepage „Informationsdienst Gentechnik“ wurde von Umwelt-, Wirtschafts-, Verbraucher- und Bauernverbänden ins Leben gerufen.

Sie soll diejenigen unterstützen, die sich bewusst gegen Gentechnik in der Landwirtschaft und in Lebensmitteln entscheiden. Die Website erleichter es, an aktuelle Informationen rund um das Thema Gentechnik im Agrarbereich zu gelangen.

Warenrückverfolgbarkeit und Herkunftssicherung

Naturland kennt den Lebenslauf der Produkte. Intelligente Software-Lösungen und der hohe Qualitätsanspruch sind die Basis von „Bio mit Gesicht“.

Naturland ist als Partner am Forschungsprojekt „ProEcoWine“ beteiligt. Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert und vom Fraunhofer IGB koordiniert.

Die Pilzkrankheiten Falscher Mehltau (Plasmopora) und Grauschimmelfäule (Botrytis) verursachen europaweit Probleme im Weinbau, da sie den Ertrag reduzieren und die Weinqualität verschlechtern. Mit dem Forschungsprojekt „ProEcoWine“ soll ein innovatives Pflanzenstärkungsmittel aus Mikroalgen hergestellt und getestet werden.

Tenside sind Teil des täglichen Lebens. In Kosmetika und Putz- und Waschmitteln machen sie bis zu 40 Prozent aus. Die weit überwiegende Herstellung erfolgt auf der Basis von Erdöl.

Dieser Herausforderung begegnet das EU-Projekt „Organic for Surfactants“, kurz „O4S“: Aus Nebenprodukte der ökologischen Landwirtschaft versuchen Forscher des Fraunhofer IGB in Kooperation mit Naturland, Naturkosmetikherstellern und internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie eine Alternative zu chemischen Tensiden herzustellen: Biotenside.

Der neue Film von Valentin Thun („Taste the Waste“), läuft seit dem 16. April in den deutschen Kinos.

Er stellt zwei grundlegend verschiedene Theorien gegenüber, wie wir es schaffen, die Weltbevölkerung zukünftig zu ernähren. Nach den Ansichten konventioneller Landwirtschaft durch Produktivitätssteigerung, egal mit welchen Mitteln, oder sollen wir doch lieber auf biologische Landwirtschaft setzen und kleinere, nachhaltige Strukturen unterstützen?