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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 38.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 110.000 Hektar (ohne ökologische Waldnutzung). 

Mit Blick auf die Bundestagswahl formuliert die diesjährige Kampagne von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband drei Zukunftsvisionen: „Faire Arbeitsbedingungen weltweit“, „Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt“ sowie ein „Menschenwürdiger Umgang mit allen“.

Die Visionen sowie die politischen Forderungen zu deren Umsetzung wurden heute in Berlin und Mainz veröffentlicht. 2017 ist ein entscheidendes Wahljahr in Deutschland. Am 24. September wird der Bundestag neu gewählt.

Der am 21. Dezemer von der Bundesregierung verabschiedete Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) bleibt weit hinter den Erwartungen der Fair-Handels-Organisationen und von 83 Prozent der deutschen Bevölkerung zurück. Deutsche Unternehmen können damit weiter von Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten profitieren, ohne rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

„Der Nationale Aktionsplan ist eine Enttäuschung. Die Interessen großer Unternehmen sind der Bundesregierung offensichtlich wichtiger, als das Wohlergehen von Menschen in anderen Teilen der Welt, die unsere Alltagsgüter produzieren“, so Armin Massing, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel. Im Aktionsplan hat die Bundesregierung die Unternehmen nicht per Gesetz dazu verpflichtet, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, sondern sie drückt lediglich eine entsprechende Erwartung aus. Nicht einmal die Unternehmen im Eigentum des Bundes werden zu menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht verpflichtet.

Saatgutverteilung 250Anfang Oktober traf Hurrikan Matthew das Land Haiti schwer. Mit der vernichteten Ernten, ist auch das Saatgut verloren gegangen, das traditionell für die kommende Aussaat zurückgelegt wird. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) und Naturland haben daher die Spendeninitiative „Saatgut Hilfe für Haiti“ ins Leben gerufen, die erfolgreich angelaufen ist.

Bisher sind schon 35.160 Euro zusammengekommen. Einige Tonnen Saatgut konnten dadurch ausgehändigt und damit eine erste Lebensgrundlage für viele Menschen geschaffen werden. Für die anstehende Aussaat wird noch weiteres Saatgut benötigt, weshalb weiterhin Spenden gesammelt werden.

kenyan delegation 250Zum Auftakt ihrer einwöchigen Deutschlandreise besuchten kenianische Vertreter der Trilateral Tilapia Cooperation die Naturland Zentrale in Gräfelfing zu einem fachlichen Austausch über nachhaltige Fischerei und ökologische Aquakultur.

Auf Einladung von Bundesminister Dr. Gerd Müller bereiste die Delegation in Begleitung mehrerer GIZ-Mitarbeiter (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) vom 26. November bis 4. Dezember verschiedene Anlaufstellen in Deutschland um sich mit Experten über unterschiedliche Aquakultursysteme sowie die Fischerei auszutauschen.

Reese Faires Fruehstueck 250Am 02.12.2016 veranstalteten das Forum Fairer Handel und Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das jährliche „Faire Frühstück“ im Deutschen Bundestag. Parlamentarier/innen nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Fairen Handel zu informieren.

Naturland Geschäftsführer Steffen Reese verwies auf die notwendige globale Gültigkeit des Fairen Handels:„ Bäuerinnen und Bauern, die beispielsweise Kakao in Südamerika produzieren, haben ein Anrecht, fair behandelt zu werden – wie auch beispielsweise heimische Milchviehbetriebe. Mit einer öko-fairen Landwirtschaft muss das Dumping der Erzeugerpreise beendet werden, global wie lokal!“

people4soil boy 250

In jeder Minute, die vergeht, wird Boden erstickt, verseucht, ausgenutzt, vergiftet, misshandelt, verbraucht. In den letzten 40 Jahren ist weltweit etwa ein Drittel des fruchtbaren Ackerbodens durch Erosion zerstört worden. Dabei ist der Boden die sprichwörtliche Grundlage unserer Ernährung und übernimmt wichtige Funktionen für den Klimaschutz und Wasserhaushalt. Die Initiative „People4Soil“, unterstützt von Naturland, fordert nun eine gesetzliche Grundlage zum Schutz des Bodens.

Über 400 Vereinigungen von europäischen NGOs, Forschungsinstituten, Bauernverbänden und Umweltschutzgruppen haben sich in der Koalition People4Soil vereint, die von der EU besondere Normen fordert um den Boden zu schützen. Unterstützen Sie die Aktion RETTE DEN BODEN MIT IHRER UNTERSCHRIFT

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Inspektorenschulung kleinIn der Naturland Hauptgeschäftsstelle Gräfelfing kommen in diesen Tagen 22 Inspektoren von 15 Kontrollstellen aus 11 unterschiedlichen Ländern zusammen, um an einem interaktiven zweitägigen Training zu den Naturland Richtlinien teilzunehmen. Schulungen dieser Art sind seit Jahren fester Bestandteil der Qualitätssicherung bei Naturland.

Naturland ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern, die in 44 Ländern der Erde hochwertige Öko-Lebensmittel nach den gleichen strengen Richtlinien erzeugen. Die Naturland Qualitätssicherung überwacht, dass die Richtlinien überall verstanden und einheitlich umgesetzt werden.

Landwirtschaft nach Hurrikan wieder aufbauen - BNN und Naturland richten Spendenkonto ein

Haiti zerstoerte Bananenplanage 250Hurrikan Matthew hat das Land Haiti, das zu den ärmsten der Welt gehört, schwer getroffen. Noch hat die reine Katastrophenhilfe oberste Priorität, um die Menschen mit dem unmittelbar Notwendigsten zu versorgen. Zugleich muss aber in der Landwirtschaft jetzt schon an die nächste Aussaat gedacht werden, damit die haitianischen Bauern nicht langfristig auf Lebensmittelhilfen angewiesen bleiben.

Unter dem Stichwort „Saatgut-Hilfe für Haiti“ haben Naturland und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem gespendeten Geld soll eine lokale Nichtregierungs-Organisation unterstützt werdenen, die haitianischen Bauern möglichst schnell mit dem benötigten Saatgut versorgt.