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Neumarkt, 16.02.2017 - Naturland ist jetzt Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Damit unterstreicht der Öko-Verband seine umfassende Unterstützung für das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft und das damit verbundene Engagement der Bio-Mineralwasser-Brunnen.

„Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser sind von so großer Bedeutung, dass Naturland dies sogar explizit in den eigenen Richtlinien verankert hat“, so Naturland Geschäftsführer Steffen Reese: „Das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft setzt hier konsequent an: Es steht für höchste Wasserqualität, die nachhaltige Bewirtschaftung von Quellen und aktiven Wasserschutz durch die gemeinsame Förderung des ökologischen Landbaus. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir als Naturland dieses Konzept voll unterstützen.“ Mit Naturland, Bioland und Demeter gehören damit alle großen Öko-Verbände in Deutschland der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser an.

AWARE: Internationaler Workshop zu Tierschutzinspektionen im Öko-Landbau
aware 250Bristol, 14.03.2017 – Mehr Tierschutzkompetenz für Öko-Kontrolleure: Dies ist das Ziel des durch die Europäische Union geförderten AWARE-Projekts. Sowohl die Öko-Verordnung der Europäischen Union als auch die Richtlinien der Anbauverbände sollen für Öko-Tiere ein gutes Leben gewährleisten. Sie legen für die ökologische Tierhaltung strenge Maßstäbe fest. Angekündigte und unangekündigte Kontrollen von Öko-Kontrollstellen müssen zuverlässig dafür sorgen, dass Tierschutzdefizite auf Öko-Betrieben rasch erkannt und zügig abgestellt werden. Kontrolleure auf Öko-Betrieben müssen für solche Kontrollen besonders befähigt werden.

Im AWARE-Projekt kooperieren daher Öko-Kontrollstellen, Verbände und Universitäten aus verschiedenen europäischen Ländern unter Koordination der Kontrollstelle GfRS aus Göttingen.

Naturland Mitgliederversammlung Bayern mit Staatsminister Brunner als Gastredner
Landesvorstand Bayern 250Naturland fordert eine noch konsequentere Ausrichtung der Stallbauförderung in Bayern am Tierwohl. „Staatliche Investitionszuschüsse sollten grundsätzlich nur noch dann gewährt werden, wenn der neue Stall die gesetzlichen Vorgaben für die Bio-Tierhaltung einhält“, sagte der bayerische Naturland Landesvorsitzende Hubert Heigl auf der Landesmitgliederversammlung des Öko-Verbands in Kloster Scheyern (Landeskreis Pfaffenhofen). Das sei gut für's Tierwohl und erleichtere es konventionellen Tierhaltern, auch den letzten Schritt zu gehen und tatsächlich auf Öko umzustellen.

„Der Einstieg ist geschafft, die Richtung stimmt, wir dürfen jetzt nur nicht auf halbem Wege stehen bleiben“, appellierte Heigl an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Der Minister hatte zuvor als Gastredner u.a. die Rolle von Naturland bei der Entwicklung des Öko-Landbaus gewürdigt.

Antworten rund um den Öko-Ackerbau erhalten umstellungsinteressierte Landwirte beim Naturland Umstellertag in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Am Donnerstag, den 23.03.2017 findet das Intensivseminar ab 11:00 Uhr auf dem Naturland-Betrieb von Ansgar Kühner statt. Praktiker und Fachberater vermitteln alle wichtigen Grundlagen des Ökolandbaus.

Martin Bär, Naturland Fachberater in Baden-Württemberg: „Die Teilnehmer sollen am Ende der Veranstaltung wissen, ob sich eine Umstellung für ihren Betrieb lohnt. Wir stellen neben den Rahmenbedingungen und der Förderung zum Schwerpunkt Ackerbau auch die Vermarktungsmöglichkeiten der Erzeugnisse vor."

Green Net Michael Commons 250

Vom 7.-10. März 2017 richtet die Stiftung „Haus der Bauern“ in Schwäbisch Hall einen internationalen Kongress zu den Rechten von Kleinbauern aus.  Naturland ist eine der Partnerorganisationen des Kongresses. Millionen von Kleinbauern, Subsistenzlandwirten, Hirten, Fischern und Indigenen produzieren weltweit auf kleinsten Flächen den größten Teil aller Lebensmittel. Trotzdem werden sie von Politik und Regierungen vernachlässigt und immer mehr von der Agrarindustrie verdrängt.

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus der ganzen Welt und Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlichster Organisationen beleuchten die aktuelle Situation der kleinbäuerlichen Landwirtschaft weltweit.

Mit Blick auf die Bundestagswahl formuliert die diesjährige Kampagne von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband drei Zukunftsvisionen: „Faire Arbeitsbedingungen weltweit“, „Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt“ sowie ein „Menschenwürdiger Umgang mit allen“.

Die Visionen sowie die politischen Forderungen zu deren Umsetzung wurden heute in Berlin und Mainz veröffentlicht. 2017 ist ein entscheidendes Wahljahr in Deutschland. Am 24. September wird der Bundestag neu gewählt.