Inspektorenschulung kleinIn der Naturland Hauptgeschäftsstelle Gräfelfing kommen in diesen Tagen 22 Inspektoren von 15 Kontrollstellen aus 11 unterschiedlichen Ländern zusammen, um an einem interaktiven zweitägigen Training zu den Naturland Richtlinien teilzunehmen. Schulungen dieser Art sind seit Jahren fester Bestandteil der Qualitätssicherung bei Naturland.

Naturland ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern, die in 44 Ländern der Erde hochwertige Öko-Lebensmittel nach den gleichen strengen Richtlinien erzeugen. Die Naturland Qualitätssicherung überwacht, dass die Richtlinien überall verstanden und einheitlich umgesetzt werden.

Naturland und Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kritisieren Gesetzentwurf

Naturland gegen GVO 250Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Naturland fordern die Bundesregierung auf, den Anbau genetisch manipulierter Pflanzen auf ihrer Kabinettssitzung am 2. November bundeseinheitlich zu verbieten. Das von Bundeagrarminister Schmidt vorgelegte Gesetz sieht vor, dass neben dem Bundeslandwirtschaftsministerium fünf weitere Ministerien einem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen zustimmen müssen.

Wenn sich die sechs Ministerien darauf nicht einigen, kann der Bund nur noch mit Zustimmung des Bundesrates ein nationales Verbot erlassen, oder er überlässt es allein den Bundesländern, jeweils für ihr Gebiet Anbauverbote zu erlassen. „Minister Schmidt macht sich hier einen schlanken Fuß, indem er die Verantwortung für ein Anbauverbot auf die Bundesländer abwälzt, dadurch droht Deutschland ein Gentechnik-Flickenteppich zu werden“, warnt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Naturland Bäuerin Gertraud Gafus.

Landwirtschaft nach Hurrikan wieder aufbauen - BNN und Naturland richten Spendenkonto ein

Haiti zerstoerte Bananenplanage 250Hurrikan Matthew hat das Land Haiti, das zu den ärmsten der Welt gehört, schwer getroffen. Noch hat die reine Katastrophenhilfe oberste Priorität, um die Menschen mit dem unmittelbar Notwendigsten zu versorgen. Zugleich muss aber in der Landwirtschaft jetzt schon an die nächste Aussaat gedacht werden, damit die haitianischen Bauern nicht langfristig auf Lebensmittelhilfen angewiesen bleiben.

Unter dem Stichwort „Saatgut-Hilfe für Haiti“ haben Naturland und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem gespendeten Geld soll eine lokale Nichtregierungs-Organisation unterstützt werdenen, die haitianischen Bauern möglichst schnell mit dem benötigten Saatgut versorgt.

Naturland & Partner auf der südback vom 22. bis 25. Oktober 2016

Südback 2016Ein gut umgesetztes Öko-Sortiment ist eine Profilierungschance für Bäckereien. Zugleich legen die Kunden heute mehr Wert auf regionale Rohstoffe und fairen Handel. Viele Betriebe entscheiden sich daher für eine Naturland Partnerschaft, die ihnen die Möglichkeit offen lässt, sich zusätzlich fair zertifizieren zu lassen. Wie dieser Weg aussehen kann, zeigt Naturland vom 22. bis 25. Oktober 2016 auf der südback in Stuttgart am Gemeinschaftsstand in Halle 7.

Dort sind gleich drei Naturland Partner vertreten, die für Bäcker besonders interessant sind: Die Meyermühle liefert als führende Öko-Mühle Premiummehl, Backmischungen und Zutaten in Naturland Fair Qualität. Das Fairhandelshaus GEPA und die Adelholzener Alpenquellen ergänzen das Warenangebot mit Kaffee, Tee und Erfrischungsgetränken, die das Naturland Zeichen tragen.

Naturland zum Welternährungstag am 16. Oktober

2016 Agropia Kartoffelvielfalt 250Zum Tag der Welternährung am 16. Oktober macht Naturland auf die Bedeutung der Kleinbauern zur Ernährungssicherung aufmerksam. Der freie Zugang zu Saatgut und Sortenvielfalt ist dabei eine Voraussetzung – was aber jetzt mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer passiert, ist genau das Gegenteil.

„Die Macht der Saatgut- und Pestizidkonzerne bedroht schon heute die genetische Grundlage unsere Ernährung“, warnt der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Welternährungstags

 

Kochen mit regionalen Zutaten: Die Auftaktveranstaltung zum Tag der Regionen wurde von der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf als Schirmherrin auf dem Naturland Biohof Lex in Bockhorn mit einem herbstlichen Menü eröffnet.
„Bayern soll bei ökologischem Wirtschaften und dem Schutz der Naturvielfalt führend bleiben. Wir brauchen eine Kultur der Nachhaltigkeit, um unsere Lebensbedingungen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten", so Scharf. Der Tag der Regionen leiste einen wichtigen Beitrag, diesen Gedanken bei den Menschen stärker bewusst zu machen.