Gesunde Böden sind der Schlüssel zur Ernährungssicherung. Sie schützen Klima und Wasser und beherbergen ein Viertel der Biodiversität unseres Planeten. Ihre Bedeutung soll das Internationale Jahr der Böden vergegenwärtigen, das die UNO für 2015 ausgerufen hat. Weil für den Ökolandbau die Bewahrung der lebenswichtigen Ressource Boden seit jeher im Mittelpunkt steht, veranstaltet die Naturland Fachberatung regelmäßig die „Ausbildung zum Bodenpraktiker“ und die Naturland Ackerbautagung.

Auch 2015 können Naturland Bauern erneut ihr Wissen über den Boden und seine Pflege vertiefen. Als Startschuss dreht sich auf der Grünen Woche im Januar auf der Naturland Aktionsfläche alles um das Thema Boden.

Auf der diesjährigen BIOFACH in Nürnberg hat Naturland gleich 15 internationale Mitglieder für ihr langjähriges Engagement für den Öko-Landbau ausgezeichnet. Diese beständigen Mitgliedschaften stehen für Vertrauen, anhaltendes gegenseitiges Interesse und Wertschätzung und zeigen, dass der Öko-Landbau nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch nachhaltig ist.

Samabeong Tea Estate, Darjeeling, Tea Promoters (India) unterzeichnete vor 25 Jahren einen Vertrag mit Naturland. Das markierte zugleich den Beginn des ökologischen Teeanbaus in Indien.

 Naturland und Partner auf der BioFach 2015: Neue Fair Partner und Themenwelt Fisch

biofach2015 250Gräfelfing/Nürnberg – „Naturland bewegt. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert sich Naturland auf der BioFach 2015 in Nürnberg. Das Motto verdeutlicht die Rolle von Naturland als Impulsgeber für die Öko-Branche. Von der Zertifizierung der ersten Öko-Kaffee-Kooperative über die Entwicklung der Öko-Aquakultur bis zur Verbindung von Öko und Fair in Nord und Süd: Immer wieder geht Naturland als Pionier neue Wege und bewegt so auch andere zum Wandel.
Am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 zeigen knapp 60 nationale und internationale Partner und Gäste, wie Naturland die Öko-Branche auch weiterhin bewegt. Hinzu kommen gut 100 weitere Naturland Partner, die in anderen Hallen der Messe vertreten sind. Insgesamt 15 der Partner am Gemeinschaftsstand sind zudem Naturland Fair zertifiziert. Die erfolgreiche Entwicklung von Naturland Fair ist ein Beispiel dafür, wie Naturland auch weiter in Bewegung bleibt.

Preisverleihung auf der Grünen Woche: Gold und Silber für Naturland Hof Chiemgaukorn

Bayerns Bestes Bio 250Berlin – Bayerns beste Bio-Produkte 2015 kommen vom Naturland Betrieb Chiemgaukorn in Trostberg. Gleich zwei der insgesamt zehn Auszeichnungen, die Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Samstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vergab, gingen an Julia Reimann und Stefan Schmutz, die auf ihrem Naturland Hof im Chiemgau vor allem alte Getreidesorten anbauen. Eine Auszeichnung in Gold gab es für den „Bayerischen Reis” von Chiemgaukorn, Silber für das Leindotteröl. Der Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte” wird von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) organisiert, um die Qualität bayerischer Öko-Lebensmittel anhand ausgewählter Produkte darzustellen.

Beim diesjährigen Wettbewerb hatten sich 47 Unternehmen mit insgesamt 61 verschiedenen Produkten um eine der Auszeichnungen in den Kategorien Gold, Silber, Bronze und Innovation beworben. Eine Jury wählte die zehn besten Produkte nach festgelegten Kriterien aus: regionaler Rohstoffbezug, Produktqualität, soziales Engagement des Unternehmens sowie Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz.

Landwirtschaft nach Naturland Richtlinien sichert Münchens erstklassige Trinkwasserqualität: Öko-Landbau ist vorausschauender Umwelt- und Gewässerschutz. Deshalb wird das Mangfalltal als Haupteinzugsgebiet für Münchens Trinkwasserversorgung fast vollständig ökologisch bewirtschaftet - weit überwiegend von Naturland Bauern.

Auch die kommunalen Waldflächen in der Region sind Naturland zertifiziert. Die ökologische Nutzung stabilisiert die Böden in ihrer Funktion, Wasser zu speichern und zu filtern. So gilt das Trinkwasser der Münchner zu Recht als eines der saubersten in ganz Europa.

Quelle: Naturland

Am 8. Juli haben sich die Vertreter der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum „Runden Tisch Öko-Landbau" getroffen. Bei dem Termin bekräftigte der Minister seine kritische Haltung zur geplanten Totalrevision der EU-Öko-Verordnung durch die EU-Kommission.